KI-Führungskräfte: Wenn KI-Agenten zu Managern werden
Düsseldorf. Rund 10.000 KI-Agenten, die 88 Stunden lang zusammenarbeiten: So will OpenAI kürzlich eines der schwierigsten Probleme der Mathematik gelöst haben – das Navier-Stokes-Problem, für dessen Lösung eine Million Dollar Preisgeld ausgelobt ist. Das Beispiel zeigt, wie leistungsfähig KI-Agenten sein können, wenn sie nicht nur assistieren, sondern arbeitsteilig zusammenarbeiten.
Wie Unternehmen dieses Potenzial nutzen können, zeigte Dominic von Proeck beim „PULSE Women Economic Summit 2026“ der Handelsblatt Media Group. Seine zentrale Erkenntnis: Wer mit KI-Agenten wachsen will, muss sie führen können.
Der Mitgründer des KI-Start-ups Leaders of AI erprobt das im eigenen Unternehmen: Bei dem Weiterbildungsanbieter arbeiten neun Menschen mit mehr als 100 KI-Agenten zusammen. Laut von Proeck soll die Zahl der menschlichen Beschäftigten nicht über zehn steigen. Wachsen soll die Firma künftig ausschließlich mit künstlicher Intelligenz.