KI-Hedgefonds von Aschenbrenner verliert 67 Prozent im Juli
New York. Zu den spektakulären Notverkäufen des Hedgefonds Situational Awareness werden immer mehr Einzelheiten bekannt. Der Hedgefonds des 24 Jahre alten deutschen Investors Leopold Aschenbrenner war in den vergangenen Tagen in Turbulenzen geraten, nachdem zuvor viele seiner Beteiligungen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) an der Börse massiv an Wert verloren hatten. Das zwang den Fonds zu Notverkäufen. Der US-Hedgefonds Citadel unter der Leitung von Ken Griffin übernahm einen großen Teil des Portfolios im Wert von knapp zehn Milliarden Dollar. Laut einem Brief des Hedgefonds an seine Klienten, aus dem das „Wall Street Journal“ (WSJ) zitiert, ist der Wert des Fonds allein im Juli um 67 Prozent eingebrochen. „Wir haben diesen Monat enttäuscht“, schrieb Aschenbrenner an die Investoren. Der Einbruch ereignete sich, wie das WSJ berichtete, in der Woche, in der Aschenbrenner heiraten wollte. Der Fonds wurde erst vor zwei Jahren aufgelegt. Innerhalb kürzester Zeit wuchs er auf ein Volumen von bis zu 45 Milliarden Dollar noch Anfang Juli – ein ungewöhnlich hoher Betrag für einen so jungen Hedgefonds.