DAX +0,66 % 25.629,24 Pkt 18:00:00 MDAX -0,82 % 31.980,52 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,21 % 6.358,01 Pkt 18:00:00 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold +1,43 % 4.107,00 USD 22:59:54 Silber +0,34 % 57,79 USD 22:59:48 Brent 0,00 % 90,12 USD 20:28:19 WTI 0,00 % 84,67 USD 22:59:59 Bitcoin +1,06 % 63.426,30 USD 09:15:05 EUR/USD +0,52 % 1,15270 USD 23:29:53 EUR/GBP -0,31 % 0,85510 GBP 23:29:53 EUR/CHF -0,23 % 0,93060 CHF 23:29:53 EUR/JPY -3,08 % 181,491 JPY 23:29:53

KI-Kennzeichnung: EU führt Regeln zur Kennzeichnung von künstlicher Intelligenz ein

Technologie

In der Europäischen Union (EU) sind neue Regeln für künstliche Intelligenz in Kraft getreten. Viele mit KI generierte Inhalte müssen nun als solche gekennzeichnet werden. Die Vorgaben für KI-Wasserzeichen gelten ab dem 1. August für Bilder, Videos und Texte, die einem professionellen Zweck dienen – zum Beispiel bei Werbung sowohl im Internet als auch auf Plakaten. Chats müssen Hinweise für Nutzer enthalten, wenn sie mit einem KI-Chatbot interagieren und nicht mit einem Menschen. Die Kennzeichnungspflichten gelten nicht für Privatpersonen, es sei denn, sie nutzen die KI zu beruflichen Zwecken. Wer also zum Beispiel KI-Bilder auf seinem privaten Profil veröffentlicht, muss nichts kennzeichnen. Influencer, die mit ihren Beiträgen Geld verdienen, müssen sich hingegen an die neuen EU-Regeln halten. Schutz vor Deepfakes Die neuen Vorgaben sollen EU-Bürger davor schützen, mit täuschend echt wirkenden Inhalten manipuliert zu werden. In sogenannten Deepfake-Videos etwa sollen die Kennzeichnungen direkt zu Beginn erscheinen, dort bleiben oder zumindest in regelmäßigen Abständen wieder eingeblendet werden, heißt es in einem vor einigen Wochen veröffentlichten EU-Leitfaden. Für die Kennzeichnung sind die KI-Anbieter wie der Konzern OpenAI hinter ChatGPT, Google mit seinem Chatbot Gemini oder die Instagram- und Facebook-Mutter Meta mit ihrer hauseigenen künstlichen Intelligenz selbst verantwortlich. Die bestehenden KI-Systeme dieser und anderer Anbieter bekommen bis zum 2. Dezember Zeit, um die neuen Regeln umzusetzen, ehe ihnen Bußgelder drohen. Für KI-Anbieter, die ihre Modelle nun neu auf den Markt bringen, gelten die Regeln ab sofort. Bei Verstößen drohen den Firmen hohe Strafzahlungen. Bei verbotenen KI-Praktiken sind künftig bis zu 35 Millionen Euro oder sieben Prozent des weltweiten Jahresumsatzes eines Konzerns möglich, je nachdem welcher Betrag höher ist. Die Bußgelder fallen damit deutlich höher aus als bei anderen Verstößen. Missachten die Firmen etwa ihre Transparenzpflichten oder haben mangelnde Sicherheitsvorkehrungen, sind bis zu 15 Millionen Euro oder drei Prozent des weltweiten Jahresumsatzes möglich – wieder abhängig davon, welcher Betrag höher ist.

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