DAX +0,66 % 25.629,24 Pkt 18:00:00 MDAX -0,82 % 31.980,52 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,21 % 6.358,01 Pkt 18:00:00 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold +0,17 % 4.107,00 USD 22:59:54 Silber -1,75 % 57,79 USD 22:59:48 Brent +1,22 % 90,12 USD 20:28:19 WTI +1,29 % 84,67 USD 22:59:59 Bitcoin +0,30 % 63.004,41 USD 12:22:20 EUR/USD +0,52 % 1,15270 USD 23:29:22 EUR/GBP -0,31 % 0,85510 GBP 23:29:22 EUR/CHF -0,23 % 0,93060 CHF 23:29:22 EUR/JPY -3,08 % 181,491 JPY 23:29:22

KI-Sorgen treten in Hintergrund: Amazon-Zahlen beflügeln Wall Street

Technologie

Amazon vermeldet starke Umsätze und wischt damit Bedenken wegen hoher KI-Investitionen zur Seite. Die US-Anleger stürzen sich auf die Aktie. Für Apple geht es dagegen wegen Sorgen um Chip-Engpässe spürbar bergab. Starke Quartalszahlen von Amazon haben der Wall Street am Freitag Auftrieb gegeben und Sorgen der Anleger über zu hohe Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) gelindert. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,5 Prozent höher auf 52.485 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 rückte um 0,7 Prozent auf 7490 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann ein Prozent auf 25.374 Punkte. Im Mittelpunkt des Interesses stand Amazon. Die Aktien des Online-Riesen sprangen um mehr als 15 Prozent nach oben, nachdem der Konzern das stärkste vierteljährliche Umsatzwachstum seit über vier Jahren verzeichnet hatte. Die Ergebnisse zerstreuten zusammen mit einem ähnlich starken Bericht von Microsoft die Bedenken der Investoren, dass sich die massiven Ausgaben für KI-Rechenzentren nicht schnell genug auszahlen könnten. "Es gab die Befürchtung, dass die Ausgaben von Amazon uferlos und unverantwortlich seien, aber Konzernchef Andy Jassy hat diese Sorgen zerstreut", sagte Jake Dollarhide, Chef des Vermögensverwalters Longbow Asset Management. Microsoft-Papiere legten im Sog von Amazon um weitere drei Prozent zu. Gegen den Trend rutschten die Aktien von Apple um 7,4 Prozent ab. Der iPhone-Hersteller hatte gewarnt, dass Lieferengpässe bei Halbleitern das Wachstum beeinträchtigen würden. Dies schürte die Sorge, dass die jüngsten Preiserhöhungen bei den Smartphones die Nachfrage der Verbraucher schwächen könnten. Der Kursrutsch bei Apple drückte den S&P-Technologieindex um 0,5 Prozent ins Minus. Bei den Nebenwerten brachen die Papiere des Internet-Dienstleisters GoDaddy um fast 17 Prozent ein, nachdem das Unternehmen seine Jahresumsatzprognose eingegrenzt hatte. Die Aktien von Monolithic Power Systems stiegen dagegen um mehr als acht Prozent, da die Umsatzprognose für das dritte Quartal die Erwartungen übertraf. Staatsanleihenrendite steigt Auf makroökonomischer Ebene rückte die Geldpolitik wieder in den Fokus. Drei US-Notenbanker forderten am Freitag sofortige Maßnahmen, um die Inflation auf das Ziel der Federal Reserve (Fed) von zwei Prozent zu senken. An den Finanzmärkten wird die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung auf der Fed-Sitzung im September dem FedWatch-Tool der Börse CME zufolge derzeit auf 65 Prozent beziffert. Die Rendite der zweijährigen US-Staatsanleihen stieg im Zuge dessen auf 4,28 Prozent. Grundsätzlich bleiben die Aussichten für die US-Unternehmen jedoch positiv: Analysten erwarten LSEG-Daten zufolge, dass die Gewinne der S&P-500-Konzerne im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 48 Prozent steigen werden, wobei KI-bezogene Aktien den Großteil dieses Wachstums ausmachen dürften.

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