DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,08 % 64.364,85 USD 09:15:18 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

KI-Startup Moonshot bereitet offenbar Börsengang vor

Wirtschaft

Das chinesische KI-Startup Moonshot könnte in den nächsten Monaten an die Börse kommen. Das berichtete am Sonntag die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Verweis auf Insider. Die Firma möchte dabei offenbar jüngste Aufmerksamkeit rund um sein KI-Modell nutzen, dessen Vorstellung die Börsen überraschte. Am Freitag löste Moonshots „Kimi K3“ eine erneute Verkaufswelle bei westlichen KI-Profiteuren aus. Das Modell kann offenbar mit Anthropics und OpenAIs besten KI-Bots (sogenannte „frontier models“) konkurrieren, was gegen die lange vorherrschende Meinung spricht, dass die USA dem Rivalen China beim Thema KI weit voraus seien. Chinesische KI löste einmal bereits Turbulenzen aus Ähnliche Verwerfungen löste im vergangenen Jahr bereits das chinesische Unternehmen Deepseek aus. Im Frühjahr 2025 zeigte Deepseek, dass sich vergleichbar starke Modelle mit deutlich weniger Rechen- und Kapitalaufwand trainieren lassen als zunächst angenommen. Daraufhin stürzten die Aktien der KI-Profiteure zeitweise ab. Nvidia beispielsweise verlor Ende Januar 2025 wegen Deepseeks plötzlicher Popularität an nur einem Tag fast 17 Prozent an Wert. Am Freitag rutschte der Chip-Hersteller indes nur um 2,2 Prozent ab, weitere Halbleiter-Fertiger wie AMD oder Applied Materials um rund ein Prozent beziehungsweise 5,6 Prozent. Der Philadelphia Semiconductor Index (SOX) als breiterer Gradmesser für die Halbleiter-KI-Profiteure büßte 1,6 Prozent ein. Noch halten sich die Verluste damit in Grenzen, wenngleich stellenweise von einem „Deepseek 2.0“ die Rede ist. Allerdings führte Deepseeks Modell-Veröffentlichung im Frühjahr 2025 auch nicht sofort zu einem Kursrutsch, sondern erst einige Tage später. Moonshot-Bewertung vergleichsweise gering Laut Bloomberg habe Moonshot bereits seine Eigner über die IPO-Pläne informiert. Zu den Unterstützern des Startups zählt unter anderem der Internet-Gigant Alibaba. Die Erstnotiz soll in Hongkong stattfinden. Typischerweise findet ein Börsengang innerhalb der nächsten sechs Monate statt, sobald die Investoren offiziell über die Absichten informiert wurden, hieß es weiter. Aktuell schließt Moonshot eine weitere Finanzierungsrunde ab, bei welcher das nur rund drei Jahre alte Unternehmen auf eine Bewertung von etwa 30 Milliarden US-Dollar kommen dürfte. Zum Vergleich: Bei den jüngsten Runden der US-amerikanischen Platzhirsche OpenAI und Anthropic erreichten die Konzerne nach eigenen Angaben Bewertungen von 852 respektive 965 Milliarden US-Dollar. Hinter Moonshot steckt Yang Zhilin, zuvor Professor an der Tsinghua-Universität in Peking, der die Firma erst 2023 mitgründete. Yang hatte vormals auch bei Meta und der Alphabet-Tochter Google gearbeitet.

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