KI: US-Regierung stellt sich in Urheberrechtsstreit hinter OpenAI
Die US-Regierung stellt sich im Rechtsstreit um KI-Training auf die Seite von OpenAI. Die „New York Times“ wirft ihr vor, Partei für Tech-Konzerne zu ergreifen – auf Kosten der Urheber.
Open-AI-Chef Sam Altman und US-Präsident Donald Trump: Das Justizministerium unterstützt die Argumentation des ChatGPT-Entwicklers. Foto: AFP
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat sich in einem Rechtsstreit zwischen OpenAI und der „New York Times“ hinter den ChatGPT-Entwickler gestellt. Die „New York Times“ erklärte am Mittwoch, die Regierung ergreife damit Partei für KI-Unternehmen – zulasten der amerikanischen Urheber, „deren Arbeit sie gestohlen haben“.
In dem viel beachteten Verfahren geht es um die Frage, wie OpenAI seine KI-Technologie entwickelt, indem Millionen von Nachrichtenartikeln eingelesen und verarbeitet werden.
In am Dienstag eingereichten Gerichtsunterlagen unterstützte das US-Justizministerium die Argumentation von OpenAI, wonach das Training von KI-Modellen mit großen Mengen im Internet verfügbarer Texte durch die sogenannte „Fair-Use“-Regelung des US-Urheberrechts geschützt sei.
Das Justizministerium argumentierte, die „kreativen Möglichkeiten und der Nutzen für die Öffentlichkeit“ durch das Training großer Sprachmodelle mit solchen Inhalten wögen „bei Weitem“ schwerer als mögliche Nachteile für Wettbewerber.
Mehr: Der große KI-Frust – Warum immer mehr Kunden gegen OpenAI und Anthropic rebellieren
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