Kia PV7: Neuer Elektrotransporter fordert VW und Mercedes heraus
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Kia bläst zum Angriff auf den Elektro-Nutzfahrzeugmarkt! Nach dem PV5 schicken die Koreaner jetzt den größeren PV7 ins Rennen und nehmen VW, Mercedes und Co ins Visier. Der PV7 kommt sowohl als Fensterbus „Passenger“ als auch als Kastenwagen „Cargo“.
PV7 zeigt markantes Design
Das Gesicht des PV7 spiegelt Kias aktuelle Designsprache wider. Die Hauptscheinwerfer sind tief in die Frontschürze integriert, während die Tagfahrleuchten seitlich an der schwarz abgesetzten Motorhaube thronen. Praktisch: Radlauf- und Türverkleidungen sowie Stoßfängerecken lassen sich leicht austauschen – das spart Zeit und Geld bei Reparaturen.
Im Innenraum überzeugt der PV7 mit einfacher Bedienung. Hinter dem Lenkrad sitzt ein digitaler Tacho, zentral prangt ein Infotainment-Display. Dazu gibt es haptische Tasten und Knöpfe sowie viele Ablagefächer.
Vielseitige Passenger-Variante
Der PV7 Passenger zielt auf große Familien sowie Taxi- und Shuttle-Dienste ab. Verschiedene Sitzkonfigurationen sind möglich; als Siebensitzer lässt sich das Gestühl verschieben und herausnehmen. In Deutschland gibt es den Passenger mit bis zu neun Sitzen, in Südkorea sogar als Elfsitzer.
Cargo-Version schluckt drei Europaletten
Der PV7 Cargo ist als Lieferfahrzeug und Transporter gedacht. Ihn gibt es mit zwei oder drei Sitzen. Die größte Version misst 5,35 Meter und bietet Platz für bis zu drei Europaletten. Mit einer Ladekantenhöhe von nur 55 Zentimetern ist das Beladen ein Kinderspiel.
Größere Reichweite als VW und Mercedes
Mit der großen Batterie (96,2 kWh) soll der PV7 bis zu 460 Kilometer weit kommen. Damit schlägt er die Konkurrenz wie den VW e-Transporter (380 km) oder den Mercedes EQV 300 extralang (363 km) deutlich.
Zunächst kommt der PV7 als Fronttriebler mit 272 PS. Später folgt eine Allradvariante.
Ab 2027 bei den deutschen Händlern
Im zweiten Halbjahr 2027 rollt der Kia PV7 zu den Händlern. Die Preise hält Kia noch geheim, aber der PV7 wird wohl unter 50.000 Euro kosten. Damit wäre er deutlich günstiger als der VW e-Transporter (ab 62.760 Euro) oder der Mercedes EQV (ab 59.100 Euro).