DAX +1,09 % 26.423,87 Pkt 12:19:30 MDAX +0,06 % 32.449,75 Pkt 12:19:30 Euro Stoxx 50 +0,36 % 6.547,19 Pkt 12:19:30 Dow Jones -0,57 % 54.036,93 Pkt 22:50:36 S&P 500 +0,44 % 7.757,64 Pkt 22:50:24 Nasdaq +1,24 % 26.690,62 Pkt 23:15:59 Nikkei +2,08 % 66.970,22 Pkt 08:45:03 Gold +0,06 % 4.402,20 USD 12:24:25 Silber +1,15 % 64,23 USD 12:24:03 Brent +0,67 % 84,11 USD 12:24:18 WTI +0,52 % 78,59 USD 12:24:26 Bitcoin +0,20 % 64.973,80 USD 12:34:27 EUR/USD +0,31 % 1,15610 USD 12:34:22 EUR/GBP -0,05 % 0,85610 GBP 12:34:29 EUR/CHF -0,23 % 0,93400 CHF 12:34:28 EUR/JPY +0,53 % 183,507 JPY 12:34:30

Kiew attackiert Ölraffinerie in Russland

Welt

Startseite Politik Ukraine-Krieg aktuell: Kiew startet großen Drohnenangriff – Ölraffinerie unter Beschuss Von: Christian Stör Uns auf Google folgen Aktuelle News-Lage im Ukraine-Krieg im Ticker: Drohnen attackieren russisches Staatsgebiet weit hinter der Front. Verluste für Russland bleiben hoch. Update, 9:40 Uhr: Russland hat die Produktion der Kinschal-Aeroballistik-Raketen im April eingestellt, um stattdessen die Fertigung anderer, präziserer Raketentypen hochzufahren. Das erklärte Generalmajor Wadym Skibizkyj, stellvertretender Leiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes (DIU), in einem Interview mit RBC-Ukraine. Mit Blick auf die gesteigerte Produktion ballistischer Raketen in Russland sagte Skibizkyj, die Russen verfügten inzwischen über ein „vereinfachtes System der technischen Qualitätskontrolle bei der Raketenproduktion“ und sähen sich „echten Konsequenzen beim Verfehlen der Produktionsziele“ ausgesetzt. „Die Russen konnten die Produktion ballistischer Raketen auch deshalb steigern, weil sie die Produktion der Kinzhal-Raketen eingestellt haben. Daher wird der Raketentreibstoff nicht mehr für Kinzhal-Raketen, sondern für andere ballistische Raketen verwendet.“ Erstmeldung: Kiew/Moskau – Die Angriffe im Ukraine-Krieg gehen mit unverminderter Härte weiter. So haben die ukrainischen Streitkräfte in der Nacht zum 10. August den Industriestandort Nischnekamsk attackiert. Wie die Telegram-Kanäle Dozhd und Astra berichten, filmten Anwohner zahlreiche unbemannte Flugkörper über der Stadt sowie aufsteigende Rauchsäulen. Laut russischen Nachrichtenagenturen handelte es sich um einen großen Drohnenangriff. Den dortigen Behörden zufolge wurden mehrere Menschen getötet. Transparenzhinweis Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen. In Nischnekamsk befindet sich eine ⁠der größten Ölraffinerien in Russland. Der Industriekomplex in der Stadt gilt als zentrales Element der russischen Energieinfrastruktur: Neben der hochmodernen TANECO-Raffinerie des Ölkonzerns Tatneft sind dort auch die Anlage TAIF-NK sowie das Petrolchemiewerk Nischnekamskneftekhim des Sibur-Konzerns angesiedelt – einer der größten Petrochemie-Standorte Europas. Nischnekamsk liegt in der Region Tatarstan rund 1000 Kilometer östlich von Moskau. Angriff von Russland Auch Russland startete in der Nacht neue Angriffe auf die Ukraine. Dabei sind in der ukrainischen Stadt Sumy den örtlichen Behörden zufolge mindestens fünf Menschen verletzt worden. Wie die Militärverwaltung der Stadt Sumy mitteilte, wurden in den beiden Stadtbezirken Saritschnyi und Kowpakiwskyi Wohnhäuser und zivile Infrastruktur beschädigt. Russland setzte dabei erneut gelenkte Luftbomben ein – ein Angriffsmuster, das es in Sumy zuletzt regelmäßig gegeben hat. Unterdessen ist die Zahl der am Vortag beim russischen Angriff auf den ukrainischen Hafen von Odessa verletzten Personen auf 14 gestiegen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte daraufhin seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin angeklagt: „Damit führen ⁠die Russen Krieg gegen die weltweite Ernährungssicherheit.“ Die Häfen von Odessa sind die Hauptroute für die umfangreichen Agrarexporte der Ukraine. Verluste für Russland Am Morgen hat Kiew neue Zahlen zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Nach Angaben des Generalstabs haben die russischen Streitkräfte binnen 24 Stunden etwa 1470 Soldaten verloren. Insgesamt sind demnach bereits mehr als 1,45 Millionen russische Soldaten im Kampf getötet oder schwer verwundet worden. Zudem gibt die Ukraine an, in den vergangenen 24 Stunden 48 Artilleriesysteme und 1746 Drohnen zerstört zu haben. Nachfolgend ein Überblick der von Kiew genannten Zahlen zu den russischen Gesamtverlusten im Ukraine-Krieg. Soldaten: 1.459.210 (+1470 zum Vortag) Panzer: 12.255 (+2) Artilleriesysteme: 47.669 (+48) Mehrfach-Raketenwerfer: 2019 (+6) Luftabwehrsysteme: 1558 (+2) Drohnen: 452.994 (+1746) Marschflugkörper: 5007 (=) Die Daten lassen sich unabhängig nicht überprüfen und basieren auf Schätzungen des ukrainischen Generalstabs. (red)

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