DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.447,15 USD 07:18:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Kiew greift Putins Schattenflotte an

Welt

Startseite Politik Ukraine-Krieg aktuell: Kiew greift Putins Schattenflotte an – hohe Verluste für Russland Von: Franziska Schwarz, Christian Stör Uns auf Google folgen Aktuelle News zum Ukraine-Krieg: Angriffe auf russische Schiffe im Asowschen Meer. Russland beschießt erneut Kiew. Der Ticker. Update, 12. Juli, 6:19 Uhr: Nach tödlichen Explosionen nahe Kiew hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Konsequenzen für Manager des staatlichen Rüstungskonzerns Ukroboronprom angekündigt. Zehn Menschen kamen bei dem russischen Angriff auf ein Waffenlager in Wyschnewe und den darauffolgenden Explosionen ums Leben. Eine interne Untersuchung habe ergeben, wer die Lagerung von Waffen in dem Wohngebiet genehmigt habe, so Selenskyj laut Reuters. Dies verstoße gegen geltendes Recht sowie militärische Anordnungen. Neben den Todesopfern wurden durch die Detonationen Hunderte Wohngebäude in der Kleinstadt nahe der Hauptstadt beschädigt. Transparenzhinweis Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Update von 19.47 Uhr: Russische Streitkräfte haben mit Gleitbomben eine Bushaltestelle in der nordostukrainischen Stadt Sumy getroffen und dabei mindestens fünf Menschen getötet. Zu den Opfern zählt laut Bürgermeister Artem Kobsar auch ein 13-jähriges Mädchen. Oleh Hryhorow, Chef der Militärverwaltung von Sumy, meldete auf Telegram zudem 30 Verletzte, fünf davon in kritischem Zustand. Gleitbomben gehören zu den Waffen, die Russland in seinem inzwischen mehr als vier Jahre andauernden Krieg gegen die Ukraine besonders häufig einsetzt. Das Prinzip: Flugzeuge werfen sie weit hinter der Frontlinie ab, von wo sie über mehrere Kilometer zum Ziel gleiten. Obwohl die Bomben gelenkt werden, ist ihre Präzision begrenzt – zivile Objekte werden immer wieder getroffen. Kiew greift Putins Schattenflotte an Update, 14:15 Uhr: Nach dem Angriff auf Russlands Tanker im Asowschen Meer wird das Ausmaß der Schäden nach Angaben des ukrainischen Generalstabs noch geprüft. Es soll sich aber um die zahlenmäßig größte Attacke einer schon seit Tagen laufenden Angriffswelle handeln. Schon in den vergangenen Tagen hatte die Ukraine immer wieder Schiffe auf dem Asowschen Meer, aber auch Umschlagkapazitäten an Land wie den Hafen in Taganrog angegriffen. Ukraine-Krieg aktuell: Verletzte bei Angriff auf Kiew Update, 13:15 Uhr: Bei russischen Angriffen auf Kiew sind nach offiziellen Angaben in der Nacht mindestens elf Menschen verletzt worden. Unter den Verletzten sei auch ein Kind, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Onlinedienst X mit. Russland habe in der Nacht mehr als 120 Drohnen gestartet und 12 Raketen abgefeuert – „die Hälfte von ihnen ballistische“. Noch vor dem ersten Sirenenalarm sei „zivile Infrastruktur“ getroffen worden, darunter Wohnhäuser und Bürogebäude. Selenskyj erklärte, die Armee habe „die meisten“ Flugkörper abgeschossen, „aber nicht die ballistischen“. Er forderte die Verbündeten erneut zu weiterer militärischer Unterstützung für die Ukraine auf. Zudem appellierte er an die US-Regierung, ihr Versprechen zügig umzusetzen, der Ukraine eine Lizenz zur Herstellung von Patriot-Luftabwehrsystemen zu erteilen. Ukraine-Krieg aktuell: Kiew beschießt mehr als russische Öltanker Die Ukraine hat in der Nacht auf Freitag (11. Juli) massiv russische Schiffe im Asowschen Meer angegriffen. Der Generalstab in Kiew bestätigte Treffer auf 21 Tankern. Die betroffenen Tanker gehören demnach zur sogenannten Schattenflotte Russlands und dienen dem Transport von Öl und Erdölprodukten unter Umgehung internationaler Sanktionen – Einnahmen, die Moskau zur Finanzierung des Ukraine-Kriegs nutzt. Außer den Tankern wurden auch vier Schlepper, zwei Frachtschiffe und ein Baggerschiff getroffen. Robert „Magyar“ Browdi, Kommandeur der ukrainischen Drohnenstreitkräfte, meldete via Telegram später sogar Treffer auf insgesamt 28 russischen Schiffen. Verluste für Russland Am Morgen hat Kiew neue Zahlen zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Nach Angaben des Generalstabs haben die russischen Streitkräfte binnen 24 Stunden etwa 1490 Soldaten verloren. Insgesamt sind demnach bereits mehr als 1,4 Millionen russische Soldaten im Kampf getötet oder schwer verwundet worden. Zudem gibt die Ukraine an, in den vergangenen 24 Stunden 74 Artilleriesysteme und fast 1300 Drohnen zerstört zu haben. Nachfolgend ein Überblick der von Kiew genannten Zahlen zu den russischen Gesamtverlusten im Ukraine-Krieg. Soldaten: 1.417.770 (+1490 zum Vortag) Panzer: 12.116 (+8) Artilleriesysteme: 45.754 (+74) Mehrfach-Raketenwerfer: 1924 (+1) Luftabwehrsysteme: 1485 (+4) Drohnen: 401.925 (+1294) Die Daten lassen sich unabhängig nicht überprüfen und basieren auf Schätzungen des ukrainischen Generalstabs. Ukraine-Krieg aktuell: Kiew unter Raketenbeschuss Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist in der Nacht auf Samstag erneut unter Raketenbeschuss geraten. Der Feind habe die Stadt mit ballistischen Raketen angegriffen, teilten Bürgermeister Vitali Klitschko und Militärgouverneur Tymur Tkatschenko auf Telegram mit. Sie riefen die Menschen auf, sich in Schutzräume zu begeben. Ein dpa-Reporter vor Ort berichtete von mehreren Angriffswellen. Mindestens zehn Menschen wurden bei den Angriffen verletzt. Unter den Opfern sei auch ein Kind, teilte der Katastrophenschutz mit. Bei den nächtlichen Attacken auf Kiew sei es in mehreren Bezirken zu Bränden gekommen. Nach vorläufigen Angaben Tkatschenkos gab es Schäden in einem Stadtbezirk im Ostteil der Stadt. Im Westteil Kiews brach demnach ein Brand in einem Bürogebäude aus. Zudem sei ein unbewohntes Gebäude beschädigt worden. Sanktionen gegen Russland Unterdessen zeichnen sich in den USA verschärfte Russland-Sanktionen ab: Die Gesetzgebung solle bald umgesetzt werden, erklärten die republikanischen Senatoren Lindsey Graham und Roger Wicker und ihre Kollegen von der Demokratischen Partei, Richard Blumenthal und Jeanne Shaheen. Es gehe um „Instrumente, die einen hohen Preis von denjenigen verlangen, die russisches Öl und Gas kaufen und damit Putins Kriegsmaschinerie antreiben“, erklärten die vier Kongressmitglieder. Details der Einigung nannten sie nicht. Im US-Senat wurde zuletzt ein Gesetzentwurf diskutiert, der hohe Strafzölle gegen Länder ermöglichen soll, die weiter Öl und Erdgas aus Russland importieren. Trump erklärte bereits im Herbst, er sei damit grundsätzlich einverstanden. Die USA hatten unter Trump zwischenzeitlich solche Strafzölle in Höhe von 25 Prozent gegen Indien verhängt. Sie wurden aber im Februar wieder aufgehoben, nachdem sich das Land verpflichtet hatte, auf russische Energieimporte zu verzichten. (Quellen: dpa, AGP, Reuters) (cs)

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