Kiew nimmt erneut Ziele in Russland ins Visier
Startseite Politik Ukraine-Krieg aktuell: Kiew nimmt erneut Ziele in Russland ins Visier – Militärflugplatz brennt Von: Christian Stör, Simon Schröder, Felix Busjaeger, Christoph Elzer, Franziska Schwarz Uns auf Google folgen Aktuelle News zum Ukraine-Krieg: Kiew greift Handelslager in Belgorod und Rostow an. Selenskyj warnt vor russischem Angriff. Tote in Sumy. Der Ticker. Update, 8:44 Uhr: Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen weiter. Wie der Generalstab der Ukraine auf Facebook mitteilt, hat Putins Armee in den vergangenen 24 Stunden 1450 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Zu den weiteren Verlusten im Ukraine-Krieg zählen 12.208 Panzer, 25.011 gepanzerte Kampffahrzeuge und 46.724 Artilleriesysteme. Update, 7:45 Uhr: In der Nacht ist auf dem russischen Militärflugplatz Engels-2 in der Oblast Saratow ein Großbrand ausgebrochen. Augenzeugen veröffentlichten Aufnahmen von Flammen und Rauchschwaden über dem Stützpunkt, auf dem Russland seine strategischen Langstreckenbomber vom Typ Tu-95, Tu-22 und Tu-160 stationiert hat. Die Brandursache ist ungeklärt. Das russische Katastrophenschutzministerium warnte zwar vor Drohnen über der Oblast Saratow, Anwohner berichteten jedoch von keinen Explosionsgeräuschen. Laut dem unabhängigen russischen Nachrichtenkanal Astra brach das Feuer in unmittelbarer Nähe des Flugplatzes aus; das brennende Gebäude soll eine russische Militäreinheit beherbergen. Ukraine und Russland äußerten sich zunächst nicht zu dem Vorfall. Transparenzhinweis Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Ukraine-Krieg aktuell: Kiew setzt Angriffe auf Russland fort Update, 6:45 Uhr: Kiew setzt seine Angriffe auf Russland weiter fort. In der Stadt Belgorod wurden dabei Lagerhäuser und Energieinfrastruktur in Brand gesetzt. Es war bereits die sechste Nacht hintereinander, in der die Ukraine Logistikzentren auf russischem Territorium unter Beschuss nahm. Auch aus dem Gebiet Rostow wurden laut The Kyiv Independent Explosionen und Großbrände gemeldet. Die Angriffsserie richtet sich laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gezielt gegen Logistikzentren, die die russische Armee mit Nachschub versorgen. Drohnenangriffe von Russland Update, 25. Juli, 00:02 Uhr: Bei russischen Drohnenangriffen sind in der nordostukrainischen Stadt Sumy mindestens zwei Männer getötet worden. Drei weitere seien verletzt worden, teilte der geschäftsführende Bürgermeister der Großstadt, Artem Kobsar, bei Telegram mit. Bei den Angriffen seien eine Tankstelle, das Dach eines Mehrfamilienwohnhauses und ein nicht genanntes Infrastrukturobjekt beschädigt worden. Russische Truppen sind etwa 20 Kilometer von Sumy entfernt. Update, 21:18 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die ukrainische Bevölkerung vor einem neuen massiven russischen Raketenschlag gewarnt. „Dieser Schlag kann bereits heute stattfinden. Nach vorläufigen Informationen soll er innerhalb der nächsten 48 Stunden erfolgen“, sagte der Staatschef in einer am Abend veröffentlichten Videoansprache. Er forderte die Ukrainer auf, Luftalarme nicht zu ignorieren. Erst am Mittag tötete ein russischer Raketenschlag – laut Selenskyj auf eine Waffenausstellung – westlich von Kiew 10 Menschen und verletzte rund 100. Ukraine-Krieg aktuell: Selenskyj weiter bereit für Friedensabkommen mit Russland Update, 19:53 Uhr: Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich erneut bereit erklärt, ein Friedensabkommen mit Russland im Weißen Haus oder in Donald Trumps Residenz Mar-a-Lago zu unterzeichnen. Die entscheidende Frage sei dabei nicht der Ort, sondern der Zeitpunkt der Unterzeichnung, betonte der ukrainische Präsident. In einem Interview mit der Rechtsaußen-Influencerin und Trump-Vertrauten Laura Loomer sagte Selenskyj auf eine entsprechende Frage: „Ja, ich bin bereit. Ich habe Präsident Trump immer gesagt, dass ich bereit bin, in die USA zu kommen, ins Oval Office oder nach Mar-a-Lago. Es hängt von Präsident Trump ab.“ Update, 18:07 Uhr: Der ukrainische Think-Tank DiXi Group hat angekündigt, gemeinsam mit deutschen Parteien und Organisationen gegen die Genehmigung eines mit dem russischen Staatskonzern Rosatom verknüpften Nuklearprojekts in Deutschland vorzugehen. Das berichtet der Kyiv Independent. Das Vorhaben, das am 22. Juli genehmigt wurde, sieht vor, dass der französische Konzern Framatome im niedersächsischen Lingen Brennstäbe und Brennelemente nach Technologie von Rosatoms Tochtergesellschaft TVEL fertigt. „Rosatom ist ein verlängerter Arm der russischen Regierung“, sagte DiXi-Group-Präsidentin Olena Pavlenko dem Kyiv Independent. „Die Frage ist, ob die EU möchte, dass ein verlängerter Arm von Wladimir Putin physisch in Deutschland präsent ist und zudem den strategischen Nuklearsektor der EU beeinflusst.“ Ukraine-Krieg aktuell: Trump will kommenden Dienstag Selenskyj im Weißen Haus empfangen Update, 16:55 Uhr: US-Präsident Donald Trump will kommenden Dienstag Regierungskreisen zufolge den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus empfangen. Ein entsprechender Besuch sei geplant, teilte ein Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit. Weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Selenskyj hatte in einer Mitteilung eine anstehende Reise in die USA bestätigt. Details nannte er nicht. Einen Tag zuvor hatte sich der ukrainische Präsident noch mit der Rechtsaußen-Influencerin Laura Loomer getroffen. Loomer steht auch US-Präsident Trump nahe. Update, 15:56 Uhr: Ukrainische Behörden werfen Russland vor, einen weiteren Kriegsgefangenen erschossen zu haben. Russische Militärs hätten einen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte beim Dorf Jalta im Gebiet Donezk gefangen genommen, teilte die regionale Staatsanwaltschaft mit. Auf Befehl eines Vorgesetzten habe ein russischer Soldat den ukrainischen Armeeangehörigen nach einem Verhör erschossen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt demnach wegen des Vorwurfs eines Kriegsverbrechens. Russland startet erneut Angriffe auf Kiew im Ukraine-Krieg Update, 14:33 Uhr: Das russische Militär hat erneut schwere Angriffe aus der Luft auf die Ukraine gestartet. Im Umland von Kiew seien Dutzende Menschen bei einem Raketenangriff verletzt worden, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. „Leider sind auch sechs Menschen ums Leben gekommen“, schrieb er auf Telegram. In der frontnahen Stadt Slowjansk im ostukrainischen Gebiet Donezk töteten Gleitbomben mindestens fünf Menschen. Update, 13:12 Uhr: Die Ukraine hat Russland in der Nacht mit hunderten Drohnen angegriffen und dabei wieder den größten russischen Online-Versandhändler ins Visier genommen. Der Gouverneur des Leningrader Gebiets um die Millionenmetropole St. Petersburg, Alexander Drosdenko, schrieb bei Telegram von 59 abgewehrten Drohnen. Infolge der Angriffe sei ein Brand auf dem Gelände des Online-Versandhändlers Wildberries im Dorf Nowossaratowka ausgebrochen. Drei Menschen seien verletzt worden. Ukraine-Krieg aktuell: Rumänien schießt Drohne ab Update, 12:19 Uhr: Ein rumänischer F-16-Kampfjet hat am 24. Juli eine Drohne abgeschossen, die den rumänischen Luftraum verletzt hatte. Das berichtet Präsident Nicusor Dan auf X. Demnach kam es zu dem Vorfall gegen 11:00 Uhr. „Expertenteams der zuständigen Behörden untersuchen derzeit das Gebiet, um alle Umstände des Vorfalls zu ermitteln“, fügte Dan hinzu. Update, 11:06 Uhr: Die Ukraine setzt im Krieg die Angriffe auf Russlands Wirtschaft fort. Wie Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, hätten die ukrainischen Streitkräfte ein Unternehmen in der russischen Stadt Kirow angegriffen, das Komponenten für den russischen militärisch-industriellen Komplex liefert, sowie eine Ölanlage, die fast 1350 km von der ukrainischen Grenze entfernt liegt. Er fügte hinzu, dass derzeit eine Operation gegen die russische Logistik laufe, um die Lieferungen von Drohnenkomponenten, Navigationsgeräten und anderer militärischer Ausrüstung, die von den russischen Streitkräften verwendet wird, zu unterbrechen. Ukraine-Krieg aktuell: Russlands Verluste steigen weiter Update, 9:46 Uhr: Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen weiter. Wie der ukrainische Generalstab auf Facebook mitteilte, hat Putins Armee im Verlauf des vergangenen Tages 1410 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Damit steigen die Verluste seit Beginn der Kämpfe im Februar 2022 auf etwa 1.436.100 Soldaten an. Zu den weiteren Verlusten im Ukraine-Krieg zählen zudem 12.201 Panzer, 25.000 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 46.646 Artilleriesysteme. Update, 7:05 Uhr: Wolodymyr Selenskyj wird voraussichtlich kommende Woche bei seinem Besuch in den USA auch Donald Trump treffen. Der ukrainische Präsident reist laut dem ukrainischen Sender Suspilne in die USA, um am 28. Juli an der Trauerfeier für den verstorbenen Senator Lindsey Graham teilzunehmen. Eine offizielle Bestätigung des Treffens durch das Präsidialamt in Kiew steht noch aus. Krise in der Ukraine Update, 24. Juli, 5:50 Uhr: Der entlassene ukrainische Verteidigungsminister Mychailo Fedorow strebt nach eigenen Angaben eine Rückkehr in sein früheres Amt an. Er habe ein Angebot von Präsident Wolodymyr Selenskyj abgelehnt, einen neuen Posten zu übernehmen, erklärte der 35-Jährige, der wegen seines Reformwillens im Volk äußerst populär ist. „Ich werde keine andere Position als die des Verteidigungsministers annehmen.“ Nur in diesem Amt könne er „Korruption bekämpfen“, die „Transformation der Armee vollenden“, „asymmetrische Einsätze“ gegen Russland planen sowie eine „Kultur der Lüge und der fehlenden Rechenschaftspflicht innerhalb des Systems ausmerzen“.