KiK schließt 150 Filialen: Diese Standorte sind betroffen
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Bönen – Kik macht in Deutschland großflächig dicht. Rund 150 Filialen sollen in diesem Jahr verschwinden. Unsere Karte zeigt, welche Standortschließungen bislang bekannt sind bzw. wo Kunden bald vor verschlossenen Türen stehen. Mehr als 60 betroffene Filialen lassen sich bereits nachvollziehen. Einige sind schon geschlossen, bei anderen steht das Aus noch bevor.
Eine vollständige Liste hat das Unternehmen bislang nicht veröffentlicht. BILD hat deshalb bei Kik nachgehakt und nach den noch fehlenden Standorten gefragt. Bis zur Veröffentlichung lag keine Stellungnahme des Unternehmens vor.
Warum verschwinden so viele Filialen?
Kik selbst spricht von einer Bereinigung seines Filialnetzes. Finanzchef Christian Kümmel sagte bereits im Frühjahr: „Wir trimmen unser Portfolio auf Profitabilität.“ Teilweise lägen Filialen weniger als einen Kilometer auseinander. „Wir haben zu dicht expandiert. Das bauen wir zurück.“ Gleichzeitig will Kik auch rund 15 neue Läden eröffnen. Unterm Strich schrumpft das deutsche Netz damit um etwa 135 Filialen auf rund 2200 Geschäfte.
Der Druck im Modehandel ist groß: Viele Kunden halten ihr Geld zusammen, gleichzeitig machen Billiganbieter wie Action und Woolworth sowie Online-Riesen wie Shein und Temu Konkurrenz. Laut Branchenverband BTE schrieb 2025 jeder zweite befragte stationäre Bekleidungshändler operativ rote Zahlen. Für viele Innenstädte und kleinere Orte ist das Aus solcher Filialen besonders bitter. Bleibt ein Laden leer, fehlt nicht nur ein Geschäft – oft gehen auch Laufkundschaft und Frequenz für benachbarte Händler verloren.
Was passiert mit den Mitarbeitern?