DAX +0,44 % 26.415,70 Pkt 11:39:47 MDAX +0,63 % 32.467,34 Pkt 11:39:57 Euro Stoxx 50 +0,18 % 6.551,54 Pkt 11:39:45 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,74 % 69.220,25 Pkt 08:45:03 Gold +0,33 % 4.452,00 USD 11:44:51 Silber +0,86 % 65,67 USD 11:44:34 Brent +0,95 % 89,36 USD 11:44:51 WTI +0,47 % 82,79 USD 11:44:55 Bitcoin +0,68 % 63.245,01 USD 11:54:51 EUR/USD +0,58 % 1,16020 USD 11:54:54 EUR/GBP +0,05 % 0,85530 GBP 11:54:57 EUR/CHF 0,00 % 0,93900 CHF 11:54:57 EUR/JPY +0,39 % 184,611 JPY 11:54:54

Kik schließt Filialen: 25 Standorte in Deutschland betroffen

Wirtschaft

Der Textil-Discounter Kik steht vor einem größeren Umbau seines Filialnetzes. Im ersten Quartal 2026 plant das Unternehmen die Schließung von etwa 50 Geschäften. 25 dieser Standorte befinden sich in Deutschland. Neben der Bereinigung des Standortnetzes prüft der Konzern aus dem nordrhein-westfälischen Bönen auch eine Verkürzung der Öffnungszeiten. Wie die Lebensmittel Zeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, ist die Restrukturierung eine Reaktion auf die aktuelle wirtschaftliche Situation. Unserer Redaktion gegenüber betont Kik, dass der Großteil der knapp 4200 Filialen profitabel arbeite und sogar neun Neueröffnungen geplant seien, eine auch in Deutschland. Dennoch sieht der Plan vor, sich konsequent von unrentablen Standorten zu trennen. Eine offizielle Liste, welche Märkte konkret schließen müssen, veröffentlichte Kik bislang nicht. „Wir bitten um Verständnis, dass wir auf einzelne Standorte aktuell nicht eingehen können“, sagt eine Unternehmenssprecherin gegenüber unserer Redaktion. Kik plant 50 Filialschließungen in Europa, viele davon in Deutschland Die nun angekündigten 50 Schließungen könnten jedoch erst der Anfang sein. Berichten zufolge stehen europaweit bis zu 400 weitere Märkte unter genauerer Beobachtung. Speziell in Deutschland gelten etwa 170 Standorte als Sorgenkinder, die Verluste schreiben oder sich unmittelbar an der kritischen Grenze zur Verlustzone bewegen. Um die Kostenstruktur zu verbessern, setzt Kik nicht nur auf Schließungen. Das Management erwägt zudem, die Öffnungszeiten in den verbleibenden Märkten anzupassen. Ziel ist es, Personalkosten einzusparen. Diese Maßnahmen könnten neben den deutschen Filialen auch Standorte in Spanien und Portugal betreffen. Gegenüber unserer Redaktion teilte das Unternehmen mit, dass die Planungen zur Ausgestaltung des Netzwerks noch nicht final abgeschlossen seien und stellt klar: „Die Mitarbeitenden in unseren Filialen müssen sich nicht um ihren Job sorgen. Auf Grund unseres dichten Filialnetzes und unserer starken Präsenz in der Fläche können wir in der Regel Möglichkeiten zur Weiterbeschäftigung bieten.“ Umsatzentwicklung bei Textil-Discounter Kik stagniert Hintergrund der Sparmaßnahmen ist eine stagnierende Umsatzentwicklung. Der Mutterkonzern Tengelmann wies für das Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 2,428 Milliarden Euro aus. Für das zurückliegende Geschäftsjahr geht Kik lediglich von einem minimalen Anstieg auf 2,430 Milliarden Euro aus. Kik wurde 1994 gegründet und eröffnete die erste Filiale im Düsseldorfer Stadtteil Gerresheim. Heute ist der Discounter in 14 Ländern aktiv und beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 32.000 Mitarbeiter.

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