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Kim Kardashian bekommt nach Raubüberfall einen Euro Schadensersatz

Unterhaltung

Fast zehn Jahre nach dem spektakulären Raubüberfall auf Kim Kardashian, 45, hat ein Pariser Gericht dem US-Reality-TV-Star eine symbolische Entschädigung in Höhe von einem Euro zugesprochen. Das teilte ein in den Fall involvierter Anwalt mit.

Kardashian hatte diesen symbolischen Betrag in einem Zivilverfahren gefordert. Auch ihrer Stylistin, Simone Harouche, die während des Raubüberfalls anwesend war, wurde ein Euro zugesprochen – ebenfalls der Betrag, den sie gefordert hatte.

»Die schrecklichste Erfahrung meines Lebens«

Ein ehemaliger Rezeptionist der Unterkunft, in der Kardashian gewohnt hatte, bekam 109.516 Euro zugesprochen. Außerdem sprach das Gericht dem Hotel 50.000 Euro zu.

Kardashian bezeichnete den Überfall als »die schrecklichste Erfahrung meines Lebens«. Sie und Harouche bedankten sich nach der Gerichtsentscheidung in einer gemeinsamen Erklärung bei der französischen Justiz. »Das Erlebnis war zutiefst traumatisch, und seine Auswirkungen begleiten uns bis heute. Bei der heutigen Entscheidung geht es nicht um Entschädigung, sondern um Verantwortlichkeit und Anerkennung«, hieß es in dem Schreiben, aus dem die Nachrichtenagentur AP zitiert. »Wir sind dem Gericht und allen dankbar, die uns während dieses gesamten Prozesses unterstützt haben, und hoffen, nun nach vorn blicken und weiter heilen zu können.«

Kardashian konnte sich selbst befreien und Alarm schlagen. Sie blieb körperlich unverletzt, stand aber unter Schock.

Die Täter, im Durchschnitt rund 60 Jahre alt, wurden von der französischen Presse als »Opa-Gangster« bezeichnet. Im Mai 2025 hatte ein Gericht acht Angeklagte verurteilt und zwei freigesprochen. Sieben der Verurteilten erhielten Freiheitsstrafen zwischen drei und acht Jahren, die teilweise oder ganz zur Bewährung ausgesetzt wurden. Ein weiterer Angeklagter wurde zu einer Geldstrafe verurteilt.

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