Kino-Flop: Katzenvideos schlagen Harry & Meghans Doku „Cookie Queens”
Für Prinz Harry und Herzogin Meghan läuft der Start ihres neuen Filmprojekts in den USA nicht wie erhofft. Die 91-minütige Dokumentation „Cookie Queens“ nimmt am Eröffnungswochenende rund 250.000 Pfund (etwa 288.000 Euro) ein. Der Film läuft dabei in 446 US-Kinos und landet auf Platz 13 der Kinocharts. Besonders kurios: Ein Kino-Festival mit Katzenvideos erzielt höhere Einnahmen. Das „CatVideoFest 2026“ ist kein einzelner Film, sondern eine jährlich zusammengestellte Kinocompilation mit lustigen und außergewöhnlichen Katzenvideos aus dem Internet. Die Beiträge werden für die Kinovorführungen zusammengestellt. Das Festival wird bereits seit Jahren veranstaltet. „CatVideoFest 2026“ läuft laut den aktuellen Berichten in 255 US-Kinos und nimmt rund 421.000 Pfund ein. Damit liegt das Katzenvideo-Festival vor „Cookie Queens“, obwohl es in deutlich weniger Kinos gezeigt wird. Darum geht es in „Cookie Queens“ Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen junge „Girl Scouts“. Dabei handelt es sich um eine US-amerikanische Organisation für Mädchen und junge Frauen, die unter anderem Gemeinschaft, Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein fördern soll. Ein bekanntes Element des Programms ist der jährliche Verkauf von Girl-Scout-Keksen. „Cookie Queens“ begleitet vier junge Mädchen, die versuchen, besonders viele dieser Kekse zu verkaufen und damit zur besten Verkäuferin ihrer Gruppe zu werden. Regie führt Alysa Nahmias. Harry und Meghan, die angeblich finanzielle Sorgen haben sollen, sind unter dem Dach ihrer Produktionsfirma Archewell Productions als ausführende Produzenten beteiligt. ANZEIGE ANZEIGE Meghan Markle zeigte sich von dem Projekt begeistert Bei der Weltpremiere auf dem Sundance Film Festival im Januar zeigt sich Meghan Markle noch ausgesprochen angetan von der Dokumentation. Sie bezeichnet das Projekt als eine „kraftvolle und bedeutungsvolle Darstellung“ einer amerikanischen Tradition. „Ja, es ist süß, und ja, diese jungen Frauen sind fantastisch und bezaubernd, aber sie sind auch vielschichtig und wunderschön – und sie stehen kurz davor, sehr starke Führungspersönlichkeiten und junge Frauen zu werden“, sagt die Herzogin damals. Der Film erhält zwar auch positive Kritiken, die Reaktionen fallen insgesamt jedoch gemischt aus. Laut aktuellen Berichten bezeichnet „Variety“ die Dokumentation unter anderem als zu sehr an einen „Reality-TV-Rundumschlag“ erinnernd. Wenig Werbung für den Film von Prinz Harry und Meghan Seit der Premiere in Sundance erhält „Cookie Queens“ vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit. Im Juli besucht Meghan immerhin eine Sondervorführung in Kalifornien. Die Produktionskosten für die Dokumentation sind bislang nicht öffentlich bekannt. Für Archewell Productions ist „Cookie Queens“ ein weiteres Filmprojekt nach der erfolgreichen Netflix-Dokumentation „Harry & Meghan“ aus dem Jahr 2022 und Meghans Lifestyle-Serie „With Love, Meghan“ aus dem Jahr 2025.