DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,30 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,18 % 65,11 USD 22:59:58 Brent 0,00 % 88,52 USD 22:59:58 WTI 0,00 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin -0,05 % 62.995,20 USD 16:14:45 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:57 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:58 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:57

Klagenfurt - Zweifacher Vater auf Autobahn getötet: Kollegen trauern auf besondere Weise um ihren Mitarbeiter

Welt

"Wir trauern um einen Kollegen. Danke, dass du aufpasst", steht auf einer digitalen Anzeige über einer Autobahn geschrieben. Dort, wo normalerweise aktuelle Verkehrshinweise zu sehen sind. Der Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Klagenfurt war am Montagnachmittag auf der A2 bei Völkermarkt mit Mäharbeiten beschäftigt. Die Tagesbaustelle wurde wie üblich abgesichert. "Insgesamt drei Fahrzeuge dienen als Schutz der Mitarbeiter, als Abschlussfahrzeug wird ein Lkw mit Aufprallschutz verwendet", erklärte die österreichische Autobahngesellschaft Asfinag. Ein italienischer Lkw übersah dies aber offenbar und krachte dagegen. "Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass der Absicherungs-Lkw mehrere Meter nach vorne geschleudert wurde und unseren 42-jährigen Mitarbeiter, einen Vater von zwei Kindern, erfasste und tödlich verletzte", heißt es weiter. Ein weiterer Mitarbeiter wurde schwer verletzt. Auf Facebook schreibt das Unternehmen: "Für viele ist die Autobahn der Weg zur Arbeit, nach Hause oder in den Urlaub. Für unsere Mitarbeitenden ist sie ihr Arbeitsplatz. Tag für Tag sorgen sie dafür, dass Millionen Menschen sicher unterwegs sein können - oft nur wenige Meter neben dem fließenden Verkehr." Besonders tragisch: Erst vor zwei Wochen appellierte die Asfinag mit einer Kampagne an die Verkehrsteilnehmer: "Meine Mama/mein Papa arbeiten für dich. Danke, dass du aufpasst." "Wir würden uns wünschen, dass wir solche Kampagnen nicht brauchen. Aber dieser Unfall führt uns auf furchtbare Weise vor Augen, dass sie leider mehr als notwendig ist", erklärten die Asfinag-Vorstände Hartwig Hufnagl und Herbert Kasser.

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