DAX +1,75 % 26.039,68 Pkt 18:00:00 MDAX +0,99 % 30.798,65 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,64 % 6.207,07 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 52.342,56 Pkt 21:33:51 S&P 500 -0,03 % 7.720,39 Pkt 21:32:46 Nasdaq -1,11 % 26.184,73 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,33 % 63.153,15 Pkt 05:24:50 Gold -0,69 % 4.003,40 USD 05:29:41 Silber -1,37 % 51,48 USD 05:29:37 Brent -2,50 % 112,01 USD 05:29:41 WTI +1,12 % 103,14 USD 05:29:41 Bitcoin +0,38 % 78.084,15 USD 05:39:47 EUR/USD +0,32 % 1,11920 USD 05:39:46 EUR/GBP -0,16 % 0,83560 GBP 05:39:49 EUR/CHF -0,44 % 0,91950 CHF 05:39:51 EUR/JPY -0,05 % 175,975 JPY 05:39:50

Kleiner Lichtstreif für Käufer: Wohnungspreise in sieben Großstädten etwas gesunken

Wirtschaft

Bezahlen oder mieten? Für viele stellt sich diese Frage anhand astronomischer Immobilienpreise gar nicht. Deutschlandweit steigen diese zudem weiter an, wenn auch nur leicht. Und es gibt ein paar Ausnahmen.

In den sieben größten Städten in Deutschland sind Eigentumswohnungen wieder etwas günstiger. Wie das Statistische Bundesamt auf vorläufiger Basis mitteilte, gaben die Preise in Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf im Zeitraum April bis Juni sowohl im Vergleich zum Vorjahresquartal (minus 0,4 Prozent) als auch zum Vorquartal (minus 0,5 Prozent) leicht nach. Allerdings ist das Preisniveau in diesen Ballungsräumen vergleichsweise hoch. Ein- und Zweifamilienhäuser wurden hier zudem um 0,7 Prozent teurer.

Auch in dicht besiedelten ländlichen Kreisen mussten Käufer von Eigentumswohnungen im Schnitt weniger zahlen: Die Preise sanken sowohl binnen Jahresfrist (minus 1,8 Prozent) als auch im Vergleich zu den ersten drei Monaten des laufenden Jahres (minus 1,3 Prozent).

Insgesamt stiegen die Preise für Häuser und Wohnungen in Deutschland allerdings weiter, wenn auch langsamer. So kosteten Wohnimmobilien im zweiten Quartal dieses Jahres durchschnittlich 0,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dies war der siebte Anstieg in Folge, wobei die Steigerung sich zusehends abschwächt. Den Wert für das erste Quartal revidierten die Wiesbadener Statistiker von 1,4 Prozent auf 1,2 Prozent nach unten. Im Vergleich zum ersten Quartal 2026 war Wohneigentum hierzulande den Berechnungen zufolge im Frühjahr 0,3 Prozent teurer. In kreisfreien Großstädten außerhalb der Top-7-Metropolen verteuerten sich Wohnungen um 2,0 Prozent zum Vorjahresquartal und um 0,5 Prozent zum Vorquartal.

Hunderttausende Wohnungen fehlen

Mehr neue Wohnungen sind erklärtes Ziel der schwarz-roten Bundesregierung. Die SPD-geführte Vorgängerregierung hatte 400.000 neue Wohnungen in Deutschland pro Jahr versprochen, dieses Ziel aber nie erreicht. Schätzungen zufolge fehlen hierzulande etwa eine Million Wohnungen.

Die amtierende Bundesregierung will mit einem "Bau-Turbo" über schnellere Genehmigungen den schleppenden Wohnungsbau voranbringen. Doch privaten wie professionellen Bauherren machen die rapide gestiegenen Baupreise zu schaffen, während die Kreditzinsen mit dem Iran-Krieg und Inflationssorgen über vier Prozent gestiegen sind.

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