DAX -0,23 % 25.981,09 Pkt 18:00:00 MDAX +0,18 % 30.855,37 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,73 % 6.176,06 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,59 % 52.034,07 Pkt 21:44:06 S&P 500 -2,23 % 7.548,43 Pkt 21:44:06 Nasdaq -3,80 % 25.189,53 Pkt 21:43:57 Nikkei -0,33 % 63.081,86 Pkt 07:45:03 Gold +1,30 % 3.949,50 USD 21:34:05 Silber +2,63 % 50,57 USD 21:34:05 Brent -8,15 % 104,19 USD 21:33:57 WTI -7,74 % 96,06 USD 21:33:57 Bitcoin -1,90 % 76.764,96 USD 21:44:03 EUR/USD +0,14 % 1,11990 USD 21:43:26 EUR/GBP -0,13 % 0,83470 GBP 21:44:05 EUR/CHF -0,56 % 0,91570 CHF 21:44:05 EUR/JPY +0,16 % 176,750 JPY 21:44:03

Klimakrise: Westeuropa erlebt heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen

Welt

Der August 2026 war weltweit der wärmste August seit Beginn der Aufzeichnungen. Nach Angaben des EU-Klimadiensts Copernicus lag die globale Durchschnittstemperatur der bodennahen Luft bei 16,96 Grad Celsius – und damit knapp über dem bisherigen Rekord vom Juli 2023. Damit lag sie 1,65 Grad über dem geschätzten vorindustriellen Mittelwert von 1850 bis 1900. Erstmals seit November 2025 wurde damit wieder eine Abweichung von mehr als 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau erreicht. Laut dem Uno-Weltklimaabkommen sollten die Länder dafür sorgen, dass sich die Welt nicht mehr als 1,5 Grad erwärmt. Vor wenigen Tagen räumte die Uno ein, dass dieses Ziel bald nicht mehr zu erreichen sei.

Auch Meere waren viel zu warm und erreichten Rekordwerte. Im Durchschnitt war das Wasser laut dem Klimadienst so warm wie bisher nur einmal, im März 2024. Bei der Berechnung dieses Werts werden flüssige Meeresoberflächen berücksichtigt, nicht also die Polarmeere. Deutlich wärmer als im Durchschnitt waren im August etwa das westliche Mittelmeer, der Atlantik entlang der westeuropäischen Küste.

Wärmster Sommer in Westeuropa

Westeuropa erlebte 2026 den wärmsten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen und übertraf damit den bisherigen Rekord von 2003. Die bereits im Mai begonnene außergewöhnliche Serie extremer Hitze setzte sich demnach im August fort. Wiederholte Hitzewellen gingen in Teilen West-, Mittel- und Osteuropas mit verbreiteter Trockenheit einher. Schwere Dürrebedingungen wurden unter anderem aus Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Ungarn, Rumänien und Serbien gemeldet. Die Wasserstände mehrerer großer Flüsse, darunter Rhein, Donau, Südlicher Bug und Dnipro, waren außergewöhnlich niedrig (Lesen Sie hier mehr ). In anderen Regionen Europas kam es zugleich zu überdurchschnittlichen Niederschlägen und lokalen Überschwemmungen.

»In Verbindung mit Rekordwerten bei den globalen Meeresoberflächentemperaturen und dem wärmsten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen für Westeuropa zeigen diese Beobachtungen, wie der Klimawandel Extreme sowohl in der Atmosphäre als auch in den Ozeanen vorantreibt«, sagte Samantha Burgess, Expertin des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage. »Die Auswirkungen dieser Bedingungen sind für Gemeinden, Volkswirtschaften und Ökosysteme auf der ganzen Welt zunehmend spürbar.«

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