Klimawandel: Schweizer Gletscher verlieren 2026 mehr als fünf Prozent Eis
Zwischen 2022 und 2026 war die Gletscherschmelze laut der Studie »mehr als doppelt so hoch wie in jedem zuvor beobachteten Fünfjahreszeitraum«. Binnen fünf Jahren verloren die Gletscher demnach fast ein Fünftel ihrer Masse. In den Jahren 1990 bis 2000 hatte der Rückgang dem Bericht zufolge noch bei zehn Prozent gelegen, in den vergangenen zehn Jahren bei 27 Prozent.
Die Monate Juni, Juli und August waren nach Angaben des Schweizer Wetterdienstes die heißesten in der Schweiz seit Beginn der Aufzeichnungen 1864. Dem Glamos-Bericht zufolge war die schützende Schneedecke auf den Gletschern in diesem Jahr bereits während der Hitzewellen im Juni teilweise verschwunden. Bis September war sie demnach selbst in großen Höhen komplett weggeschmolzen. »Unter solchen Bedingungen haben die Alpengletscher keine Chance, langfristig zu überleben«, erklärte Glamos.