Klinik-Schock als Weckruf fürs Leben
Startseite Stars & TV Nach Krankenhaus-Schock: „Tatort“-Liebling ordnet Leben neu – „Hat was in mir ausgelöst“ Uns auf Google folgen Vier Tage Klinik – und plötzlich sieht ein beliebter „Tatort“-Star sein Leben mit anderen Augen. Was der Weckruf zu einem gesünderen Leben war. Recklinghausen – Seit zehn Jahren ermittelt er im Dresdner „Tatort“, und wer zwischen zwei TV-Sendungen in der Werbepause hängen bleibt, sieht ihn als Gesicht einer Baumarktkette oftmals gleich noch einmal. Präsenter kann ein deutscher Schauspieler kaum sein. Umso mehr besorgte er seine Fans in diesem Mai mit einem viertägigen Klinikaufenthalt. Für Martin Brambach (58) hat dieser aber alles verändert. Denn für den Krimi-Star war es der Weckruf zu einem gesünderen Leben. Heute joggt Brambach jeden Morgen eine halbe Stunde, danach kommen Yoga und hundert Liegestütze, wie er der Bild-Zeitung erzählte. Tennis und Radfahren gehörten schon vorher zu seinem Leben, neu hinzugekommen sind regelmäßige Besuche im Sportstudio und eine zusätzliche Tennismannschaft. „Tatort“-Liebling Martin Brambach krempelte nach einem Klinikaufenthalt sein Leben um Den Ausschlag für Martin Brambachs neue Fitness gaben nicht die eigenen Beschwerden, sondern die Menschen in den Nachbarzimmern im Krankenhaus, die dem Schauspieler von ihrem Leid und von zahllosen Operationen berichteten. „Da habe ich gemerkt: Man ist endlich. Das hat was in mir ausgelöst“, sagte der „Tatort“-Star. Eine Gewohnheit hat er trotz aller Fitness-Offensive allerdings behalten: Er raucht weiterhin und hofft nach eigenen Worten, irgendwann davon loszukommen. Warum er nach einer Routineuntersuchung überhaupt stationär behandelt werden musste, behält der gebürtige Dresdner für sich. Begonnen hatte alles ganz plötzlich: Am 30. April meldete sich Brambach, der mit seiner Frau Christine (55) in Recklinghausen lebt, mit einem Foto aus dem Krankenbett auf Facebook und sagte seinen Auftritt bei einer Baumarkt-Neueröffnung in Halle ab. „Leider kann ich aus gesundheitlichen Gründen am Samstag nicht zur ‚toom‘-Markteröffnung nach Halle kommen“, schrieb er dort. Nur wenige Tage zuvor hatte er noch mit seiner Tennismannschaft im Trainingslager auf Mallorca gestanden. Umso überraschender daher der damalige Krankenhausaufenthalt.