DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.443,67 USD 07:23:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Klinikum zieht jetzt Konsequenzen für Medfluencerin Alina Walbrun

Unterhaltung

Der YouTuber Marvin Wildhage ist inzwischen dafür bekannt, Influencer mit verlockenden Kooperationen zu testen. Dieses Mal traf es einige Medfluencer, von denen eine nun besonders in der Kritik steht. Inzwischen hat auch das LMU-Klinikum auf die Recherchen reagiert. Mit einer in der Form ausgedachten Krankheit hatte Marvin Wildhage Influencer, Medizinstudenten und Ärzte testen wollen. Darunter war auch Alina Walbrun, der auf Instagram rund 300.000 Menschen folgen. Marvin Wildhage testete Medfluencer auf Instagram – eine fiel darauf herein Neben der Kooperation stellte Wildhage in seinem Video auch fest, dass Waldbrun für einzelne Beiträge offenbar Symbolbilder aus dem Internet genutzt hatte. Doch die Kooperation sorgt aktuell für deutlich mehr Kritik, denn nicht nur waren auf der Website des vermeintlichen Unternehmens etliche Hinweise versteckt, sondern die betreffende Krankheit existiert so gar nicht. In der Werbung hatte Waldbrun dann zudem erklärt, von dieser Krankheit auch schon im Studium gelernt zu haben und nannte weitere Symptome, die nicht im Briefing standen. In einer Präsentation dazu fanden sich außerdem weitere Hinweise, wie dass es laut einer Statistik keine Betroffene in Deutschland gibt und die Kampagne auf Zuschauer abziele, die „vorwiegend weiblich, leicht ängstlich gegenüber Krankheiten eingestellt“ sein solle. „Das heißt, wir wollen nichts anders als Angst verbreiten. Und ich finde, spätestens da muss Alina die Notbremse ziehen und sagen, nichtmal für Geld mache ich dafür Werbung, wenn es nur um Angstmache geht“, sagt Marvin Wildhage dazu im Video. LMU-Klinikum meldet sich mit Stellungnahme nach Marvin Wildhage-Video: „Wir distanzieren uns als Medizinische Fakultät“ Das LMU-Klinikum schreibt dazu auf YouTube jetzt: „Alina Walbrun ist nicht mehr am LMU Klinikum tätig. Wir distanzieren uns als Medizinische Fakultät der LMU München und als LMU Klinikum von unwissenschaftlichen Aussagen, die den Grundsätzen einer evidenzbasierten Medizin widersprechen.“ Laut LinkedIn war sie dort bis Mai 2026 Studentin, und von Februar 2022 bis zuletzt Doktorandin. Laut Rechtsanwalt Christian Solmecke könnten solche Aussagen in Einzelfällen sogar die Approbation kosten. „Wer gegen Bezahlung medizinische Unwahrheiten verbreitet, und gezielt Angst vor einer frei erfundenen Krankheit schürt, um einen rein künstlichen Markt zu schaffen, der verstößt komplett gegen ärztliche Berufspflichten“, so der Anwalt im Video.

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