Knall um Eberl-Vertrauten beim FC Bayern?
Während sich abzeichnet, dass Max Eberl dem FC Bayern über sein derzeitiges Vertragsende 2027 hinaus erhalten bleiben wird, muss der Sportvorstand seine Arbeit an der Säbener Straße offenbar ohne einen engen Vertrauten fortsetzen. Einem Medienbericht zufolge zeichnet sich ab, dass Chefscout Nils Schmadtke keine Zukunft in München ab. Ein Nachfolger wird bereits gehandelt. Im November 2024 hatte Sportvorstand Max Eberl mit Borussia Mönchengladbachs Ex-Sportdirektor Nils Schmadtke einen engen Vertrauten als Nachfolger von Markus Pilawa zum FC Bayern geholt. Einem Bericht der "TZ" zufolge bahnt sich nach knapp zwei Jahren aber bereits an, dass der 37-jährige Chefscout unmittelbar vor dem Aus an der Säbener Straße steht. Demnach wurde Eberl mitgeteilt, dass er sich von seinem langjährigen Mitarbeiter, der in München auf ein teures und aufwendiges Live-Scouting vor Ort gesetzt haben soll, trennen muss. Schmadtke habe in seiner knapp zweijährigen Amtszeit beim deutschen Rekordmeister zu wenig Volltreffer gelandet haben, die günstig zum FC Bayern kamen und anschließend den Sprung zu den Profis packten. Zweifel an "Bayern-Tauglichkeit" von Nils Schmadtke Der Münchner Boulevardzeitung zufolge wird dem Sohn von Ex-Bundesliga-Funktionär Jörg Schmadtke intern die "Bayern-Tauglichkeit" abgesprochen. Zudem soll der Chefscout, der sich zwischenzeitlich auch mal wenig erfolgreich als Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach probieren durfte, auch durch sein Auftreten "das ein oder andere Mal kritisch aufgefallen sein", heißt es in dem Bericht der "TZ". Auch ein Nachfolger ist womöglich schon gefunden, heißt es. Mit Christopher Vivell soll der Leiter der Scouting-Abteilung von Manchester United ganz oben auf dem Zettel des FC Bayern stehen. Der 39-Jährige steht am Old Trefford noch bis 2027 unter Vertrag. Würde der Bundesligist den Deutschen schon vorher an die Isar holen wollen, wäre womöglich eine Ablöse fällig. Aus gemeinsamen Tagen bei Red Bull Salzburg kennen sich Bayern Sportdirektor Christoph Freund und Vivell bestens. Menschlich und sportlich würden sich der Österreicher und der gebürtige Karlsruher laut "TZ" sehr schätzen