Knallhart-Urteil über BVB-Gerücht um Woltemade: "Vom Regen in die Gülle"
Nach der schweren Verletzung von Neuzugang Giannis Konstantelias zieht Borussia Dortmund einen Last-Minute-Transfer in Betracht, um die entstandene Lücke zu schließen. In diesem Zuge soll auch Nick Woltemade von Newcastle United in den Fokus des BVB gerückt sein. Reporter-Legende Marcel Reif hat dieser Idee nun eine knallharte Abfuhr verpasst.
DFB-Star Nick Woltemade soll nach dem Kreuzbandriss von BVB-Neuzugang Giannis Konstantelias einmal mehr ins Visier der Schwarzgelben geraten sein. Das berichtete "Bild" am Sonntagabend.
Der amtierende Vizemeister der vergangenen Saison denke nach der bitteren Verletzung Konstantelias über eine Verpflichtung des 24-Jährigen nach. Der Grieche wird dem BVB mehrere Monate fehlen. Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt gegen den HSV (2:0) schlossen die Borussen-Bosse daher nicht aus, dass man im Transfer-Endspurt auf die Entwicklung reagieren werde.
"Je nachdem, wie schwer die Verletzung tatsächlich ist, werden wir unsere weiteren Schritte danach ausrichten. Fest steht aber: In den nächsten drei Tagen nehmen wir uns nichts vor", erklärte BVB-Boss Lars Ricken noch am Samstag, als die Schwere von Konstantelias' Verletzung noch bittere Vermutung war.
Davon, dass die Dortmunder in diesem Zuge nun mit einer Attacke auf Woltemade reagieren könnten, rät Marcel Reif allerdings sehr deutlich ab.
Von Newcastle zum BVB? "Vom Regen in die Gülle"
Woltemade sei "ein völlig anderer Spielertyp" und würde im Falle eines Wechsels zum BVB lediglich den Backup für den gesetzten Mittelstürmer Serhou Guirassy geben, so Reif in der "Bild"-Sendung "Reif ist live". Ein Wechsel von Newcastle United, wo Woltemade zuletzt ebenfalls keine tragende Rolle spielte, wäre laut Reif daher ein Schritt "vom Regen in die Gülle".
"Ich kann's mir nicht vorstellen, er muss irgendwo Fußball spielen. Dafür ist er einfach noch zu jung." Woltemade sei niemand, der einfach nur das Geld wolle und darauf warte, doch einmal gebraucht zu werden, so Reif. Ein Wechsel zum BVB sei schlicht keine Alternative für den Angreifer.