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Knapper Erfolg Heidenheim holt ersten Auswärtssieg bei Greuther Fürth

Sport

Der 1. FC Heidenheim setzt seinen Aufwärtstrend fort und feiert den ersten Auswärtssieg der Saison: Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt setzte sich knapp mit 1:0 (1:0) bei Greuther Fürth durch.

Damit hat sich der Bundesliga-Absteiger mit neun Zählern den dritten Tabellenplatz gesichert. Für die Fürther war es bereits die zweite Saisonpleite, das Team von Trainer Heiko Vogel sortiert sich mit vier Punkten im unteren Mittelfeld der Liga ein.

Budu Zivzivadze (12.) erzielte den entscheidenden Treffer für die Heidenheimer.

Harmlose Fürther

Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie ohne Höhepunkte. Beide Teams agierten zunächst recht fehlerhaft, so dass kaum Spielfluss entstehen konnte. Dennoch gingen die Heidenheimer überraschend und mit der ersten Möglichkeit in Führung.

Nach einen Eckball von der linken Seite hatte FCH-Angreifer Zivzivadze das beste Timing und köpfte den Ball aus fünf Metern über die Torlinie zum 1:0.

Die Fürther versuchten daraufhin den Druck zu erhöhen, übernahmen die Spielkontrolle, aber sie agierten zu hektisch und zu ungenau, um die Gäste ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. "Im letzten Drittel waren wir etwas zu ungenau, ein bisschen zu kompliziert", sagte Fürths Trainer Heiko Vogel im Anschluss an die Partie gegenüber der Sportschau. "Jetzt muss sich ein Lerneffekt einstellen, es kommt Detailarbeit auf uns zu"

Nur einmal musste Heidenheim-Torhüter Thomas Dähne (32.) im ersten Durchgang sein ganzes Können zeigen, als er einen listigen Schlenzer von Verteidiger Luca Itter aus 16 Metern gerade noch parieren konnte.

Konzentrierte Heidenheimer

Auch in der zweiten Hälfte waren die Fürther das aktivere Team, aber es fehlte weiterhin an der nötigen Durchsetzungsfähigkeit, um die konzentriert verteidigenden Heidenheimer vor größere Probleme zu stellen.

Im Gegenteil: Nach einem Konter hatte Oualid Mhamdi (55.) den zweiten FCH-Treffer auf dem Fuß, aber der Verteidiger scheiterte mit seinem Schuss an Torhüter Florian Hellstern, der sich dabei eine blutige Nase holte.

Auch der auffälligste Fürther, Felix Klaus, scheiterte mit seinen Schussversuchen immer wieder. Die Fürther fanden bis zum Schlusspfiff keine Mittel mehr, den FCH zu überwinden und zumindest noch den Ausgleich zu erzielen.

Fürth in Bochum, Heidenheim gegen Kiel

Fürth ist am Samstagmittag beim VfL Bochum zu Gast (13 Uhr). Heidenheim empfängt am Sonntagmittag Holstein Kiel (13.30 Uhr).

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