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Koch und Influencer Noah Hansen spielt in neuem „Eberhofer“-Film mit

Unterhaltung

rosenheim24-de Rosenheim Wasserburg Edling „Knieschwammerl“ auf der „Eberhofer“-Premiere: Edlinger mittendrin im „Steckerlfischfiasko“ Von: Marina Birkhof Uns auf Google folgen Koch, Influencer – und jetzt auch Schauspieler: Es gibt praktisch nichts, was Noah Hansen nicht ausprobiert. Der Edlinger hat eine Rolle im neuen „Eberhofer“-Krimi „Steckerlfischfiasko“ ergattert. Von Pannen am Set, „Knieschwammerl“ auf der Premiere und der Liebe zum bayerischen Dialekt. Edling – Seit 13. August sind die Kinos wieder im „Eberhofer“-Fieber. Mit dabei auf der Kinoleinwand: Noah Hansen aus Edling. Der 22-Jährige hat eine Rolle als Pfleger. Eine Ehre zum einen, eine Herausforderung zum anderen für den jungen Koch, der sich mit seinen Internetauftritten in seiner damaligen Arbeitsstelle im Gasthof „Alpenrose“ am Samerberg einen Namen in der Region und darüber hinaus machte. „Eberhofer“-Filmcrew trat an Noah heran Als eines Tages die Einladung zum Casting in seinem Mailfach landete, musste er nicht lange überlegen. „Als Influencer bin ich sehr aktiv. Es hat mich schon immer gereizt, Teil eines professionellen Sets zu sein und in die Schauspielerei hineinzuschnuppern zu dürfen“, erzählt Noah, als wir ihn in der Wasserburger „Schranne“ treffen. „Abgehoben“ in die Glitzerwelt der Stars und Sternchen ist er deshalb nicht, im Gegenteil: „Ich habe großen Respekt vor den Autoren, dem Regisseur und den professionellen Schauspielern. Ein ‚Constantin-Film‘-Dreh ist schon eine andere Hausnummer. Unglaublich, wie viele Menschen mitwirken. Eine extrem coole Erfahrung, die ich nie vergessen werde. Ich kann nur jedem, der die Möglichkeit bekommt, raten, einmal hinter die Kulissen eines Filmsets zu blicken.“ Noah ist stolzer Träger des Dialektpreises und schätzt das Bayerische in den „Eberhofer“-Filmen, das gerne auch mal improvisiert ist und nicht exakt so im Drehbuch steht: „Dialekt finde ich super. Ich rede gerne bayerisch. Das macht die ‚Eberhofer‘-Filme authentisch und zeichnet sie aus.“ Als Anfänger und Laiendarsteller blieben freilich peinliche Momente nicht aus. Als er am Dreh einfach nichts sagte, obwohl noch fünf Zeilen Text übrig waren, und ihn erst der laute Ruf des ‚Cuts‘ aus seinen Gedanken holte. Unterstützung und Zusammenhalt seien jedoch zu jeder Zeit spürbar gewesen. „Neben dem Coach geben viele am Set Tipps auf den Weg, wie die Rolle am besten in Szene gesetzt werden kann und wo Verbesserungspotenzial besteht. Eine große Hilfe“, resümiert Noah. Auf der Premiere in München übermannte ihn die Aufregung vollends: „Einen solchen Knieschwammerl habe ich noch nie erlebt. Meine Beine zitterten durchgehend“, erinnert sich Noah und betont, Profis wie Sebastian Bezzel hätten da logischerweise souveräner agiert. So hat es ihn beeindruckt, dass der „Eberhofer“-Darsteller jeden persönlich mit einem entspannten „Servus“ begrüßt hat. „Nicht selbstverständlich, das rechne ich einem Menschen hoch an. Grüßen gehört sich einfach, egal wer du bist.“ „Steckerlfischfiasko“ – darum geht’s: Für den beliebten Dorfgendarm Franz Eberhofer geht es auf bisher unberührtes Terrain, als der örtliche Steckerlfischkönig auf dem hiesigen Golfplatz mausetot aufgefunden wird. Klar, dass sich der Franz da nicht länger mit Nichtigkeiten wie dem Umzug in den Neubau oder dem Wahlkampf von der Susi zur Bürgermeisterin aufhalten kann. Gemeinsam mit Kumpel Rudi Birkenberger und dem richtigen Riecher ermittelt das wiedervereinte Dreamteam im zehnten filmischen Abenteuer inmitten zweier verfeindeter Volksfestclans – Fiasko vorprogrammiert ... Noah als gelernter Koch, der derzeit in einer familiengeführten Wirtschaft in Friedberg bei Augsburg arbeitet, hat sein nächstes Ziel schon vor Augen: den Meisterbrief. „Handwerk wird wieder stärker. Natürlich wäre es schön, im Schauspielbusiness nebenberuflich Fuß zu fassen. Erste Connections sind ja jetzt vorhanden. Schauen wir mal, wo es mich hintreibt“, wirft der Edlinger ganz gelassen einen vagen Blick in die Zukunft. Denn heimatverbunden mit dem Raum Rosenheim ist er: „Wir haben‘s hier schon recht schön, da lebt sich‘s gut“, betont er mit einem breiten Grinsen. Bis dahin freut er sich über Feedback zum neuen „Eberhofer“. In seinen Augen natürlich der beste der Reihe. Der Mordfall rücke seines Erachtens eher ein bisserl in den Hintergrund, im Fokus stünden vielmehr zwischenmenschliche Komponenten und aktuelle gesellschaftliche Aufreger.

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