Köln: Schüsse auf Café in Innenstadt - Fahndung nach Täter läuft - Polizei riegelt Straße ab
In Köln haben Schüsse auf ein Café einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. „Zeugen haben gegen 7.45 Uhr den Notruf gewählt“, zitiert der „Express“ eine Polizeisprecherin. Die Einsatzkräfte fahnden nach den Tätern.
Verletzte oder Tote gibt es laut Polizeiangaben nicht. Es seien allerdings mehrere Einschusslöcher an dem Café auf der Bonner Straße gefunden worden, in dem sich keine Menschen befunden hätten. Patronenhülsen seien sichergestellt worden. Zeugen berichteten dem „Kölner Express“, dass die Polizei die Bonner Straße rund um das Café abgeriegelt habe.
Das Landeskriminalamt NRW hat seit Februar rund 20 Straftaten in Nordrhein-Westfalen registriert, die es türkischen Gen-Z-Banden oder Mafiagruppen zurechnet. Es handele sich um ein neues Kriminalitätsphänomen, teilte das LKA mit. In sechs Fällen habe es Schusswaffendelikte gegeben, in zwei weiteren Fällen sei lediglich Munition in einem Kuvert hinterlassen worden.
Die Banden sollen vor allem vermögende türkische Geschäftsleute erpressen. Zahlen diese nicht, werden Autos und Gebäude beschossen und es wird Feuer gelegt. Laut „Bild“-Zeitung stecken Banden wie die „Daltons“, „Ezgins“, „Casper“ oder „Sirinler“ (Schlümpfe) dahinter.