Kölnerin stellt sich bei „Bares für Rares“ vor: Horst Lichter wird misstrauisch
Er ist ein echter Rheinländer – Horst Lichter. Der einstige TV-Koch ist das, was man eine rheinische Frohnatur kennt. Und so kennt sich eben jene Frohnatur natürlich auch im Rheinland aus. Und kennt wohl auch seine Pappenheimer. Das musste auch „Bares für Rares“-Kandidatin Renate Rasch in der Sendung vom Dienstag (18. August 2026) feststellen. Und das bereits direkt zu Beginn. „Du lebst wo?“, wollte Horst Lichter von der 72-jährigen Apothekerin im Ruhestand wissen. „In Köln. Um die Ecke“, schoss es aus Renate Rasch heraus. Doch irgendwas schien Horst Lichter misstrauisch gemacht zu haben. „Echtes kölsche Mädchen oder ..?“, fragte er. „Nein“, antwortete die einstige Apothekerin wahrheitsgemäß. Sie sei in Aachen geboren worden. Was genau Lichter das Gefühl vermittelt hatte, weiß wohl er nur selbst. Klar ist aber: Die Wahl-Kölnerin hatte tollen Schmuck mit zu „Bares für Rares“ gebracht. 📌 Die Leidenschaften des Horst Lichter Vom Koch zum Fabrikarbeiter: Nach seiner Kochausbildung verlor Horst Lichter zunächst die Freude an der Gastronomie und arbeitete einige Jahre in einer Braunkohlefabrik. Restaurant voller Oldtimer: Seine „Oldiethek“ war nicht nur ein Restaurant, sondern zugleich ein Treffpunkt voller Antiquitäten, Trödel, alter Autos und Motorräder. Leidenschaft für Motorradreisen: Für mehrere ZDF-Reisereportagen erkundete Lichter Länder wie Norwegen, Kroatien und Italien auf Motorrädern und in Oldtimern. Köln oder Aachen? Das ist bei „Bares für Rares“ die Frage Dieser stamme von ihren Großeltern. So sei ihr Großvater Diamantschleifer von Beruf gewesen, habe den Schmuck selbst hergestellt. Leider jedoch sei er im Krieg verstorben, viel mehr sei also nicht überliefert. Dann also rüber zu „Heide Rezepa-Zabel. Handele es sich bei dem Schmuck doch ein Ensemble aus Anhänger, Kette und Ring. Wobei die Wertstücke ganz klar der Zeit des Art déco zuzuweisen seien. „Stimmig ist hier die luxuriöse Ausführung, die Handwerkskunst, und auch die scharfkantigen Konturen, die flächige Anmutung, die geometrisierten, kleinen Formen, die geschickt zusammengeführt wurden“, so die „Bares für Rares“-Sachverständige. Gefertigt worden sei der Schmuck aus Platin und Gold, besetzt mit zahlreichen Diamanten. Hergestellt worden sei der Schmuck etwa in der Zeit zwischen 1918 und 1930. Das würde ja passen. Wären also die 1.000 Euro, die sich die Wahl-Kölnerin wünschte, also realistisch? Durchaus. 800 bis 1.000 Euro seien drin, so Heide Rezepa-Zabel. Das sahen auch die Händler so. „Ganz, ganz zauberhaft“, schwärmte Susanne Steiger. Doch würde auch der Preis „ganz zauberhaft“ werden? Durchaus. 950 Euro zahlte Steiger schlussendlich. Ein gutes Geschäft für beide Seiten. Aus der Nähe kam auch die „Bares für Rares“-Kandidatin, die mit einem edlen „Montblanc“-Füller zu „Bares für Rares“ gekommen war. Doch irgendwie passten Preiswunsch und wahrer Wert nicht ganz zusammen.