DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,08 % 64.364,85 USD 09:15:18 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Komet über Ostfiresland lässt Augenzeugen staunen

Wissenschaft

Startseite Lokales Niedersachsen Komet über Ostfiresland lässt Augenzeugen staunen Von: Fabian Raddatz Uns auf Google folgen Ein seltener Himmelskörper verglüht als leuchtende Feuerkugel über der Küste. Augenzeugen halten das Ereignis in Hinte und auf Norderney fest. Ein heller Feuerball hat am Freitagabend, 24. Juli, für Aufsehen gesorgt. Über Ostfriesland erleuchtete ein verglühender Komet den Nachthimmel. Das Schauspiel war gut sichtbar. Mehrere Beobachter zückten ihre Handys und Kameras und machten beeindruckende Aufnahmen. Der Himmelskörper trat in die Erdatmosphäre ein und verglühte. Dabei zog er eine leuchtende Spur. Besonders gut zu sehen war das Phänomen in Hinte im Landkreis Aurich und auf der Nordseeinsel Norderney. Komet über Ostfiresland lässt Augenzeugen staunen: Großer Sternschnuppen-Schauer angekündigt In der Nacht vom 12. auf den 13. August rasen bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde über Deutschland – und diesmal spielt sogar der Mond mit. Der Strom läuft bereits seit dem 17. Juli, das Maximum fällt auf die Nacht vom 12. auf den 13. August, die stärksten Stunden liegen nach Mitternacht bis kurz vor der Dämmerung. Da der Neumond exakt auf den 12. August fällt, gibt es kein störendes Mondlicht. Es ist stockdunkler Himmel, wodurch auch schwache Meteore sichtbar werden. Wer wirklich etwas sehen will, fährt raus aufs Land, weg von Straßenlaternen, gibt den Augen zwanzig Minuten zur Gewöhnung und lässt das Handy in der Tasche. Bleibt nur die Frage, ob die Wolken mitspielen. Sternschnuppen stammen vom Kometen Swift-Tuttle Sternschnuppen sind keine Sterne. Was da über den Himmel zischt, ist meist nicht größer als ein Sandkorn. Diese Bröckchen stammen vom Kometen Swift-Tuttle, einem Brocken von rund 26 Kilometern Durchmesser, der alle 133 Jahre die Sonne umrundet und dabei eine gewaltige Schmutzspur hinterlässt. Trifft so ein Staubkorn mit knapp 60 Kilometern pro Sekunde auf unsere Atmosphäre, wird die Luft davor schlagartig zusammengepresst und glüht auf. Übrig bleibt der helle Strich, den wir vom Boden aus sehen – in rund 80 bis 120 Kilometern Höhe. Der Name kommt vom Sternbild Perseus, aus dem die Leuchtspuren scheinbar herausschießen.

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