DAX +1,20 % 25.484,62 Pkt 13:13:09 MDAX +1,56 % 30.341,23 Pkt 13:13:09 Euro Stoxx 50 +0,32 % 6.135,78 Pkt 13:13:00 Dow Jones -0,96 % 52.361,58 Pkt 21:43:41 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:43:43 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold -0,26 % 4.028,00 USD 13:18:01 Silber -1,30 % 53,41 USD 13:18:08 Brent -4,94 % 110,09 USD 13:17:58 WTI -0,75 % 101,00 USD 13:18:03 Bitcoin +0,06 % 80.053,46 USD 13:28:07 EUR/USD -0,57 % 1,11540 USD 13:27:46 EUR/GBP -0,25 % 0,83640 GBP 13:28:09 EUR/CHF -0,06 % 0,92350 CHF 13:28:09 EUR/JPY -0,02 % 175,888 JPY 13:28:08

Kommentar: Die KI-Transformation scheitert am Engpass Mensch

Technologie

Wann rechnen sich unsere KI-Investitionen? Das ist die Frage, die sich Unternehmen derzeit wohl mit am häufigsten stellen. Laut dem „State of AI Report 2026“ von McKinsey haben 49 Prozent der deutschen Befragten KI bereits breit im Unternehmen skaliert. Sie haben die Pilotphase hinter sich, und viele haben erste Prozesse mithilfe von KI-Agenten automatisiert. Dennoch können 43 Prozent ihren Beitrag zum Ergebnis nicht beziffern.

Warum also bleibt der KI-Effekt aus? Ein aktueller Bericht von Anthropic liefert erste Erkenntnisse. Die Claude-Entwicklerfirma hat vermessen, wie ihre eigene KI die interne Arbeitsweise verändert und wie groß der KI-Einfluss ist. Dafür wertete sie Personaldaten, Kalender, Slack-Kommunikation, Einstellungsprotokolle und 17 Interviews aus. Zwar sind die Daten nicht unabhängig prüfbar, sie zeigen aber ein Problem: Nicht die Technologie ist der Engpass, sondern der Mensch.

Denn laut der Auswertung liegen die Arbeitsstunden der KI-Agenten zwar um das Sechsfache höher als die der Menschen. Doch warten die Agenten in interaktiven Sitzungen rund 80 Prozent der Zeit auf menschliche Eingaben. „Die Nutzer sind der Flaschenhals für die Agenten“, heißt es in dem Report.

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