Kommentar: OpenAI und das Märchen von der mächtigen Superintelligenz
Mit OpenAIs neuestem Modell Astra haben wir eine Superintelligenz! Das verkündete jüngst Firmenchef Greg Brockman. Eine Künstliche Intelligenz, die Menschen in praktisch allen wichtigen geistigen Fähigkeiten übertrifft. Im Silicon Valley spricht man von AGI, kurz für „Artificial General Intelligence“.
Nvidias CEO Jensen Huang sprang Brockman zur Seite und gratulierte ihm dazu. Natürlich machte er sofort Werbung für seine KI-Chips, ohne die die mächtige Superintelligenz nicht möglich gewesen wäre. Es melden sich hier zwei Männer zu Wort, die sich von diesem Meilenstein das ganz große Geschäft versprechen.
Dabei gibt es nicht einmal eine genaue Definition, was AGI eigentlich ist. Der OpenAI-Chef Brockman spricht von einer „grauen, verschwommenen Sache“. Da ist es schon mutig, ein neues Zeitalter der AGI zu verkünden.
Wahrscheinlich ist alles ganz simpel: OpenAI möchte Anfang 2027 an die Börse gehen. Dafür wäre es praktisch, wenn das Unternehmen die Superintelligenz in der Tasche hat.