Kommt es zur Krösche-Kehrtwende bei Eintracht Frankfurt? Neue Spekulationen um SGE-Knall
Am Mittwoch kam der Aufsichtsrat von Eintracht Frankfurt zu einer turnusmäßigen Sitzung zusammen. Dort wurde beschlossen, dass die Zusammenarbeit mit Sportvorstand Markus Krösche trotz einer nicht perfekt gelaufenen Transferperiode fortgesetzt wird. Eine Entscheidung, die einem Medienbericht zufolge in den nächsten Tagen noch einmal genau diskutiert wird.
Am Mittwoch kam der Aufsichtsrat von Eintracht Frankfurt zu einer turnusmäßigen Sitzung zusammen. "Wir haben die sportliche und wirtschaftliche Situation sowie die Entscheidungen der zurückliegenden Transferperiode im Aufsichtsrat sehr ausführlich und konstruktiv erörtert. Dabei bestand Einigkeit darüber, dass wir die vor uns liegenden Aufgaben weiter mit großer Geschlossenheit angehen wollen", erklärte Aufsichtsratsvorsitzender Mathias Beck.
Heißt: Sportvorstand Markus Krösche, der am Waldstadion ohnehin noch bis 2028 unter Vertrag steht, bleibt der SGE erhalten - zumindest vorerst. Denn laut dem Nachrichtenportal "Mittelhessen.de" ist es nicht ausgeschlossen, dass in den kommenden Tagen eine Trennung beschlossen wird. Über die Krösche-Zukunft wolle man intern in einer kleineren Runde noch einmal gesondert sprechen, heißt es in dem Bericht.
Trennen sich Krösche und Eintracht Frankfurt im Winter?
Demnach wurde das Thema am Mittwoch vorerst vertagt. Die Zukunft des Ex-Profis werde "in den nächsten Tagen" zwischen Präsident Mathias Beck sowie den Räten Sven Janssen und Felix Wirmer diskutiert. Das Bosse-Trio von Eintracht Frankfurt wolle laut "Mittelhessen.de" dann auch noch einmal das Gespräch mit dem 45-Jährigen suchen. Wie es für Krösche ausgeht, ist allerdings offen, heißt es.
Die Eintracht hatte im Vorjahr nur Rang acht erreicht und auf dem Weg dahin mit Dino Toppmöller und Albert Riera gleich zwei Cheftrainer verschlissen. Gerade der Spanier wird bei den Hessen rückblickend als absolutes Missverständnis gesehen. Mit Trainer-Rückkehrer Adi Hütter soll Krösche inzwischen zudem ein angespanntes Verhältnis pflegen, so übereinstimmende Medienberichte.
Wie die "Bild" und die "SZ" berichten, ist es nahezu ausgeschlossen, dass der gebürtige Hannoveraner bis 2028 beim Europa-League-Sieger von 2022 bleiben wird. Nach Angaben der "SZ" wird es zwischen dem Sportvorstand und der SGE vermutlich auf eine einvernehmliche Trennung im Winter hinauslaufen.