Kompany führt besondere Regel beim FC Bayern ein
Cheftrainer Vincent Kompany hat beim FC Bayern eine besondere Regel implementiert, die einen kleinen Teil zum höchstmöglichen Erfolg beitragen soll.
Wie die "Sport Bild" in ihrer Mittwochsausgabe berichtet, gilt für die Stars des FC Bayern intern die "klare Ansage", die Stadt München in den 48 Stunden vor einem Pflichtspiel nicht zu verlassen. Weite Reisen kurz vor den Partien seien somit nicht gestattet - auch dann nicht, wenn ein trainingsfreier Tag ansteht.
Hintergrund der Regel sei, dass die Profis die volle Konzentration auf das kommende Spiel legen sollen. Zudem sollen Ablenkungen kurz vor den Trainingseinheiten vermieden werden.
Gerade bei den Talenten aus dem eigenen Nachwuchs will man beim FC Bayern genau hinschauen. Dabei holt sich Vincent Kompany oftmals auch die Meinung von Vizekapitän Joshua Kimmich ein, heißt es im Fachmagazin.
Kimmich beim FC Bayern als verlängerter Arm
In der Vergangenheit sei etwa negativ zur Kenntnis genommen worden, dass nicht alle Talente mit der nötigen Vorbereitung in das Training der Profis gegangen sind.
Nachwuchstorwart Leon Klanac etwa fiel damit auf, dass er vor den Einheiten auf der PlayStation spielte. Kapitän Manuel Neuer hingegen wärmte sich da schon vor dem Trainingsbeginn auf dem Platz auf.
Bei Offensivtalent Guido Della Rovere seien zudem mangelnde Intensität und Körpersprache im Training moniert worden. Kimmich fungiere derweil für Kompany als eine Art verlängerter Arm auf dem Feld. Der Cheftrainer wolle in den Gesprächen mit dem Mittelfeldspieler ein Gefühl für die Stimmung bekommen.
Der FC Bayern zählt auch in dieser Saison zu den Top-Favoriten auf den Gewinn der Meisterschaft und des DFB-Pokals. Erstmals seit 2020 will der deutsche Rekordmeister auch wieder die Champions League gewinnen. Im Vorjahr scheiterte die Kompany-Elf im Halbfinale am späteren Sieger Paris Saint-Germain.