König Charles bricht royale Tradition bei der Krongut
Startseite Stars & TV Radikale Kehrtwende bei König Charles: Krongut bricht mit Tradition und flieht aus London Von: Annemarie Göbbel Uns auf Google folgen König Charles‘ Krongut dreht die Investitionsstrategie um 180 Grad: Zwei Drittel der künftigen Milliarden sollen fernab Londons fließen – ein beispielloser Kurswechsel. London – Das Krongut von König Charles (77) steht vor einer historischen Kehrtwende: Wie das Crown Estate – wie das Krongut der britischen Monarchie offiziell heißt – letzte Woche vor dem Rechnungsprüfungsausschuss des Unterhauses verkündete, soll das Geld künftig gänzlich neu verteilt werden. Rund zwei Drittel aller neuen Investitionen fließen ab jetzt in Regionen außerhalb von London und dem Südosten Englands. Das ist ein radikaler Kurswechsel für das jahrhundertealte Immobilienimperium, dessen Vermögen sich bislang zu drei Vierteln auf die britische Hauptstadt konzentrierte. Das Immobilienimperium Crown Estate hat laut offizieller Bilanzen einen Wert von rund 19,8 Milliarden Euro. Es gehört zwar formell König Charles, wird aber als eigenständiges Unternehmen geführt. Wie die britische BBC berichtet, fließen die Gewinne direkt in die Staatskasse und bestimmen die Höhe des Sovereign Grant – also des jährlichen Zuschusses für den König. Durch den neuen Crown Estate Act 2025 schlägt das Imperium nun einen Expansionskurs ein: Laut Bloomberg wird künftig massiv in den Wohnungsbau, in die Lebenswissenschaften und in Tech-Zentren investiert. Dies betrifft England, Wales und Nordirland. König Charles‘ Krongut plant milliardenschwere Investitionen fernab der Hauptstadt Als ersten Schritt hat das Krongut Anfang Juli eine Partnerschaft mit dem australischen Immobilienkonzern Lendlease besiegelt. Das Joint Venture im Wert von rund 28,5 Milliarden Euro soll an drei Londoner Standorten zunächst rund 9.000 neue Wohnungen und über 650.000 Quadratmeter Gewerbefläche schaffen. Für seine gesamte Entwicklungspipeline von rund 47,5 Milliarden Euro sucht das Krongut gezielt weitere Verbündete. CEO Dan Labbad betonte gegenüber GB News: „Das Crown Estate kann das mit traditionellen Mitteln alleine unmöglich stemmen. Wir werden uns also nach weiteren Partnern umsehen.“ Unser Royals-Newsletter: Ihr direkter Draht zum europäischen Hochadel Von den großen Momenten auf dem Balkon bis zu den Geschichten hinter den Palastmauern: Unser Newsletter lässt Sie dreimal pro Woche den Glanz der Königshäuser erleben. Erfahren Sie, was Kate, William, Victoria, Mette-Marit, Charlène und die anderen Royals bewegt – persönlich und nah. Jetzt für den Newsletter anmelden Das regionale Umdenken kommt keineswegs aus dem Nichts: Seit Jahren steht das Crown Estate in der Kritik, seine Erträge fast ausschließlich in der Hauptstadt zu reinvestieren, während strukturschwache Regionen Englands kaum profitierten. Die neuen Kreditbefugnisse aus dem Crown Estate Act 2025 geben dem Unternehmen nun erstmals die finanzielle Hebelkraft, auch außerhalb des Londoner Premiummarkts in nennenswertem Umfang tätig zu werden. Laut offizieller Pressemitteilung des Kronguts soll die Partnerschaft mit Lendlease zudem in einer zweiten Phase auf Birmingham und das Thamesmead-Waterfront-Projekt ausgeweitet werden – was König Charles’ Immobilienapparat endgültig zur nationalen Entwicklungsmaschine machen würde.