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König Charles III. bricht laut Kritiker seinen Krönungseid

Unterhaltung

Startseite Stars & TV Nach Titelwechsel: Ex-Vertrauter wirft König Charles Verrat vor Von: Annemarie Göbbel Uns auf Google folgen König Charles sorgt mit einer diskreten Titel-Änderung für Empörung. Ein früherer Hofkaplan sieht darin Verrat an Krone und Christentum. London – König Charles III. (77) steht im Zentrum einer ungewöhnlichen Kontroverse. Der Auslöser findet sich in einem offiziellen Regierungsdokument: Im aktuellen Sovereign Grant Report – dem jährlichen Rechenschaftsbericht des Königshauses – wird der traditionsreiche Titel „Defender of the Faith“ (Verteidiger des Glaubens) überraschend neu definiert. An seine Stelle rückt die Passage, der Monarch sei „Supreme Governor of the Church of England“ und schütze „den Raum für den Glauben innerhalb der multireligiösen Nation“. Eine Änderung von wenigen Worten – mit weitreichenden Folgen für das Ansehen des Königs. Zum schärfsten Kritiker dieser Entscheidung avanciert Dr. Gavin Ashenden (72), der von 2008 bis 2017 als Ehrenkaplan und Vertrauter der verstorbenen Queen Elizabeth II. (96, † 2022) diente. In einem viel beachteten Beitrag auf der Plattform Substack formulierte er seinen Vorwurf unverblümt: „Was wie eine Anpassung seiner Krönungseide erscheint, ist in Wirklichkeit ein Verrat an seinem Amt, an seinem christlichen Glauben und an dem seiner Untertanen“, wie das britische Portal Christian Today den früheren Geistlichen zitiert. Ashenden, der 2019 zur römisch-katholischen Kirche konvertierte, sieht in der Öffnung des Monarchen hin zu einem allgemeinen Glaubensschutz einen fundamentalen Angriff auf das anglikanische Selbstverständnis. Harte Kritik an König Charles: Ashenden sagt, er sei „wie ein blinder und tauber Löwenbändiger“ Seine Kritik trägt Ashenden auch anderweitig in die Öffentlichkeit – zuletzt in einem Interview mit dem früheren australischen Fernsehmoderator Karl Stefanovic (51) in dessen YouTube-Podcast „The Karl Stefanovic Show“. Dort wählt Ashenden drastische Worte: Charles sei „wie ein blinder und tauber Löwenbändiger, der nicht sieht, wie gefährlich die Dinge werden“. Auf die Frage, was die 2022 verstorbene Königin Elizabeth II. wohl über die Regentschaft ihres Sohnes denken würde, antwortet Ashenden ohne Zögern: „Leider bleibt König Charles hinter dem zurück, was man von einem König erwartet.“, wie die britische Tageszeitung Daily Mail über den Podcast-Auftritt berichtet. Unser Royals-Newsletter: Ihr direkter Draht zum europäischen Hochadel Von den großen Momenten auf dem Balkon bis zu den Geschichten hinter den Palastmauern: Unser Newsletter lässt Sie dreimal pro Woche den Glanz der Königshäuser erleben. Erfahren Sie, was Kate, William, Victoria, Mette-Marit, Charlène und die anderen Royals bewegt – persönlich und nah. Jetzt für den Newsletter anmelden Dabei ist die Idee, als Monarch nicht nur einer Konfession, sondern allen Glaubensrichtungen gegenüber offen zu sein, keineswegs neu. Bereits Mitte der 90er-Jahre hatte der damalige Prinz Charles in einem Interview mit dem britischen Journalisten Jonathan Dimbleby (81) erklärt, er wolle lieber „Verteidiger des Glaubens“ im Allgemeinen als allein der anglikanischen Kirche sein. Auch Queen Elizabeth II. hatte in einer historischen Rede im Lambeth Palace betont, dass die Rolle der Kirche von England nicht in der exklusiven Verteidigung des Anglikanismus auf Kosten anderer Religionen liege. Vielmehr gehe es darum, ein schützendes Umfeld zu schaffen, in dem Menschen aller Glaubensrichtungen frei leben können. Das britische Meinungsportal The Guardian verweist darauf, dass Ashenden seinerzeit selbst als Hofkaplan diente, als Elizabeth diese Position vertrat.

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