König Harald schwer krank: Haakon und Mette-Marit zurück in Klinik
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen
Oslo (Norwegen) – Die Sorge um König Harald (89) wird immer größer. Nur wenige Stunden, nachdem Kronprinz Haakon (53) und Kronprinzessin Mette-Marit (53) das Rikshospital in Oslo verlassen hatten, kehrte das Paar am Donnerstagabend zurück in die Klinik. BILD ist vor Ort!
Zuvor hatte sich die gesamte norwegische Königsfamilie am Krankenbett des Monarchen versammelt, nachdem das Königshaus den Gesundheitszustand Haralds als „sehr ernst“ bezeichnet hatte. Kurz nach 16 Uhr waren Haakon und Mette-Marit zunächst nach Skaugum zurückgekehrt. Um 19.30 Uhr verließ dann auch Königin Sonja (89) nach einem langen Aufenthalt das Krankenhaus.
Rückkehr nach nur wenigen Stunden
Nur sieben Minuten später wurden der Kronprinz und die Kronprinzessin erneut am Rikshospital gesehen. Das berichtet der norwegische Sender NRK . Die Rückkehr des Paares wenige Stunden nach dem ersten Besuch dürfte die Sorgen um den Gesundheitszustand des Königs weiter verstärken.
BILD-Reporterin schildert bedrückende Stimmung
BILD steht am Abend mit rund 20 Journalisten vor der Klinik. Einige Reporter tragen bereits schwarze Anzüge und Krawatten. Schaulustige versammeln sich. Fotografen planen, die gesamte Nacht auszuharren. Auch wenn klar ist, dass König Harald schon alt ist, ist die Stimmung bedrückt.
Königin sagte ihre Termine ab
Bereits am Morgen hatte das Königshaus mitgeteilt, dass sich der Zustand Haralds verschlechtert habe. In der offiziellen Erklärung hieß es: „Sein Gesundheitszustand ist sehr ernst.“ Daraufhin sagten Königin Sonja und Kronprinz Haakon ihre Termine ab. Auch Norwegens Premierminister Jonas Gahr Støre (66) sagte seine Deutschland-Reise ab.
Seit dem 17. August wird König Harald im Rikshospital behandelt. Zuletzt war bekannt geworden, dass bei ihm Bakterien im Blut festgestellt worden waren. Die Entwicklungen werden in Norwegen mit großer Sorge verfolgt. Mehrere hochrangige Politiker und Institutionen haben inzwischen Auslandsreisen abgebrochen oder verschoben, um ins Land zurückzukehren.