DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,29 % 3.898,90 USD 21:59:59 Silber -5,59 % 49,28 USD 21:59:59 Brent -1,26 % 113,43 USD 21:59:57 WTI +2,08 % 104,12 USD 21:59:59 Bitcoin +0,13 % 77.298,22 USD 10:27:02 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:43 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:26:43 EUR/CHF -0,37 % 0,92020 CHF 22:28:43 EUR/JPY -0,14 % 175,816 JPY 22:28:43

Konjunktur : Selbst die, die am lautesten geklagt haben, sind plötzlich gut gelaunt

Wirtschaft

Es muss etwas ins Rollen gekommen sein, wenn selbst jene, die in der Vergangenheit immer am lautesten geklagt haben, nun bei guter Laune sind. Plötzlich bewerten die Chemieunternehmen, eigentlich gebeutelt durch hohe Rohstoff- und Energiekosten, ihre Geschäftslage wieder gut. Erstmals seit vier Jahren hat das Münchner ifo Institut mit seinem Geschäftsklimaindex einen positiven Wert für die Branche errechnet – von minus 14,6 Punkten im Juli ging es hoch auf plus 11,6 Punkte im August.

Ausgerechnet vom Irankrieg profitieren die heimischen Betriebe. Weil die Straße von Hormus gesperrt ist, hat es die Konkurrenz aus Asien schwer, die Produkte müssen teils den langen Umweg um die Südspitze Afrikas nach Europa nehmen. Das hat einerseits zu höheren Preisen geführt und andererseits die Nachfrage nach Erzeugnissen aus inländischer Produktion nach oben getrieben.

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