DAX +1,62 % 25.590,77 Pkt 18:00:00 MDAX +2,07 % 30.495,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.164,69 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,31 % 52.377,57 Pkt 21:48:23 S&P 500 +1,30 % 7.722,60 Pkt 21:48:15 Nasdaq +2,01 % 26.477,81 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold +0,90 % 4.074,90 USD 00:12:12 Silber +0,79 % 54,54 USD 00:12:08 Brent -5,53 % 109,40 USD 00:08:36 WTI -1,87 % 99,86 USD 00:12:08 Bitcoin +0,97 % 80.778,80 USD 00:22:11 EUR/USD -0,77 % 1,11320 USD 00:21:45 EUR/GBP -0,25 % 0,83640 GBP 00:22:13 EUR/CHF -0,18 % 0,92240 CHF 00:22:13 EUR/JPY -0,06 % 175,807 JPY 00:22:14

Konjunktur: Wirtschaftsforscher verdoppeln Wachstumsprognose für 2026

Allgemein

Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute legen am Donnerstag in Berlin ihr Herbstgutachten vor. Nach SPIEGEL-Informationen rechnen sie mit moderatem Wachstum, das vor allem durch die hohen Ausgaben für Verteidigung und Rüstung angetrieben wird. Für das laufende Jahr 2026 gehen die Institute von 1,3 Prozent aus, für das kommende Jahr sagen sie 1,1 Prozent voraus. 2028 ist demnach aber nur noch mit einem Plus von 0,4 Prozent zu rechnen.

Im Frühjahr hatten die Institute wegen der Auswirkungen des Irankriegs für 2026 nur mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,6 Prozent gerechnet. Für das kommende Jahr hatten sie ein Wachstum von 0,9 Prozent erwartet.

In der Bundesregierung dürfte man erleichtert sein, dass die Konjunktur jetzt stärker anzieht als erwartet. Gleichzeitig aber bedeutet der prognostizierte Rückgang des Wachstums im Jahr 2028 auch einen engeren Spielraum für den Bundeshaushalt, der in den kommenden Jahren noch große Lücken aufweist.

Die sogenannte Gemeinschaftsdiagnose wird erstellt vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), dem Ifo-Institut, dem Kiel Institut für Weltwirtschaft, dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und dem RWI – dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Essen.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) rechnet bisher mit einem geringfügig geringeren Wirtschaftsaufschwung in Deutschland. In ihrem jüngsten Wirtschaftsausblick prognostizierte die Industriestaatenorganisation für dieses Jahr ein Wachstum von 1,1 Prozent – 0,4 Prozentpunkte mehr als noch in der Prognose vom Juni. Für das kommende Jahr geht die OECD ebenfalls von einem Plus von 1,1 Prozent aus. Allerdings bleibe der Ausblick durch den Konflikt im Mittleren Osten mit erheblichen Unsicherheiten behaftet.

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