Konsumgüter: Hersteller erhöhen Preise - und riskieren eine Absatzkrise
Düsseldorf. Es ist eine riskante Strategie: Obwohl 75 Prozent der deutschen Hersteller langlebiger Konsumgüter im vergangenen Jahr bereits die Preise erhöht haben, plant die Mehrheit – konkret sind es 67 Prozent – schon die nächste Runde – trotz schwacher Nachfrage. Das geht aus einer Studie der Unternehmensberatung Simon Kucher hervor, die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt.
Doch die geplanten Preiserhöhungen bergen Gefahren: Wenn Kunden auf Billiganbieter ausweichen, sinkt der Absatz, der Margendruck steigt weiter – eine „Abwärtsspirale“, vor der Experten warnen. Hinzu kommt: In den Verhandlungen mit dem Handel könnten die Hersteller den Kürzeren ziehen. Denn zwischen beiden Seiten prallen unterschiedliche Prioritäten aufeinander, erklärt Studienautor Björn Dahmen: