DAX +1,75 % 26.039,68 Pkt 18:00:00 MDAX +0,99 % 30.798,65 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,64 % 6.207,07 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 52.342,56 Pkt 21:33:51 S&P 500 -0,03 % 7.720,39 Pkt 21:32:46 Nasdaq -1,11 % 26.184,73 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,54 % 63.019,78 Pkt 03:35:03 Gold -0,94 % 4.013,40 USD 03:40:10 Silber -3,65 % 51,51 USD 03:40:08 Brent -2,59 % 112,33 USD 03:40:04 WTI +0,67 % 103,47 USD 03:40:09 Bitcoin -0,80 % 77.165,80 USD 03:50:09 EUR/USD +0,39 % 1,11990 USD 03:49:43 EUR/GBP -0,13 % 0,83580 GBP 03:50:11 EUR/CHF -0,47 % 0,91930 CHF 03:50:11 EUR/JPY +0,13 % 176,294 JPY 03:50:11

Konsumklima in Deutschland: Verbraucher neigen laut Studie vermehrt zum Sparen

Wirtschaft

Menschen in Deutschland neigen angesichts der wirtschaftlichen Lage aktuell vermehrt zum Sparen. Das geht aus der jüngsten Studie der Marktforschungsinstitute NIM und GfK zum Konsumklima hervor. Die Sparneigung ist kräftig gestiegen und erreicht einen Wert, wie er seit der Finanzkrise 2008 nicht mehr gemessen wurde. Die Einkommenserwartungen seien gleichzeitig deutlich gesunken, teilten die Institute als Ergebnis ihrer monatlichen Erhebung mit. Auch die Bereitschaft zu größeren Ausgaben sei leicht zurückgegangen.

Für die Analyse wurden zwischen dem 3. und 14. September 2026 im Auftrag der EU-Kommission 2.000 Verbraucherinterviews geführt.

Die Einkommenserwartungen erreichten den niedrigsten Wert seit April. »Die Mehrheit der Haushalte rechnet damit, dass die hohen Energiepreise ihre Kaufkraft verringern werden«, sagte NIM-Konsumexperte Rolf Bürkl. »Folglich sind sie skeptischer, was die künftigen Einkommensaussichten für die nächsten zwölf Monate betrifft.«

Sparneigung bei Menschen mit mehr Geld besonders ausgeprägt

Die Sparneigung erklären die Marktforscher mit den hohen Energiepreisen. Diese schürten »die Verunsicherung unter den Verbrauchern und sorgen dafür, dass sie es in Anbetracht der allgemeinen Wirtschaftslage derzeit für ratsam halten, zu sparen«, heißt es in der Studie. Vor allem in Haushalten mit besserer finanzieller Ausstattung falle die Sparneigung höher aus. Es bestehe offenbar das Bedürfnis, die Kaufkraftverluste, die durch die erhöhte Inflation beim Ersparten aufgetreten sind, durch zusätzliches Sparen zu kompensieren.

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