Konzern übernimmt Bremer Technologie
Der Standort Bremen bleibt mit den 70 Mitarbeitern trotz der Übernahme durch das US-amerikanische Unternehmen erhalten, heißt es. Über den Kaufpreis ist Stillschweigen vereinbart.
Die Bremer Gründer sprechen nach dem Verkauf ihrer Firma Cellumation an den US-Konzern Symbotic von einem "Sechser im Lotto". Für die Chefetage und die rund 70 Mitarbeiter in Bremen ändert sich mit der Übernahme durch das US-amerikanische Unternehmen, das auf KI-basierte Robotik spezialisiert ist, in der Praxis erst einmal nichts.
Cellumation startete vor acht Jahren im Umfeld der Universität Bremen. Die Firma ist bekannt dafür, intelligente, softwaregesteuerte Rollen zu entwickelt. So hat Cellumation ein Rollensystem entwickeln, das es ermöglicht, Pakete auf kleinstem Raum in alle Himmelsrichtungen umzusortieren. Das stelle eine kleine Revolution für die Logistikbranche dar, ist sich Symbotic sicher.
Mit der Verschmelzung könnte Symbotic die Technologie auch in anderen Bereichen der Logistik einsetzen. "Die Übernahme stärkt auch die Präsenz von Symbotic in Europa", heißt es in einem Statement des Symbotic-Geschäftsführers Rick Cohen. Symbotic arbeitet eng mit dem Amerikanischen Walmart-Konzern zusammen.