Konzert im Berliner Olympiastadion wegen Gewitterwarnung kurzzeitig geräumt
Kurz vor Beginn des Konzerts der US-amerikanischen Rockband Foo Fighters am Mittwochabend musste der gesamte Innenraum des Berliner Olympiastadions geräumt werden. Eine Gewitterwarnung wurde herausgegeben, wie ein Tagesspiegel-Reporter vor Ort berichtet. Tausende Fans der Band mussten gegen 18.40 Uhr das Stadion verlassen. Eigentlich sollte das Konzert um 19 Uhr beginnen. Die anwesende Meteorologin habe kurzzeitig ein Gewitterrisiko gemeldet, das sich inzwischen aufgelöst habe, sagte Christoph Meyer, Direktor für Veranstaltungen im Olympiastadion, dem Tagesspiegel. „Der Veranstaltungsleiter wird das Signal geben, wann der Innenraum wieder befüllt werden kann. Bis dahin gilt: Unter dem Dach und in den Umläufen ist der Aufenthalt am sichersten“, sagte Meyer. Wartende Fans vor dem Innenraum, drinnen La-Ola-Wellen Ein Tagesspiegel-Leser vor Ort berichtete, dass der komplette Innenraum evakuiert wurde: „Alles gesittet, Durchsage Gewitterzelle“. In der Schlange vor dem Eingang des Stadions warteten zahlreiche Fans und starrten auf ihre Handys. Währenddessen vertrieben sich die verbliebenen Fans im Innenraum des Olympiastadions unter dem Runddach auf den Rängen die Zeit mit La-Ola-Wellen, wie eine Tagesspiegel-Reporterin vor Ort beobachtete. Foo-Fighters-Konzert begann mit 40 Minuten Verspätung Während des einsetzenden Regens wurde die Bühnentechnik demnach zwischenzeitlich mit großen Planen abgedeckt. Mit großen Bodenwischern ausgestattete Veranstaltungstechniker versuchten derweil, den Bühnenboden weitestgehend trocken zu halten. Eine Stunde nach der Evakuierung waren die Ränge und der Innenraum schließlich wieder prall gefüllt und das Konzert begann mit etwa 40 Minuten Verspätung. Obwohl Konzerte im Olympiastadion für gewöhnlich wegen der Lärmschutzbestimmungen um 22 Uhr enden müssen, spielten die Foo Fighters am Mittwochabend bis etwa 22.25 Uhr.