DAX +1,62 % 25.590,77 Pkt 18:00:00 MDAX +2,07 % 30.495,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.164,69 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,31 % 52.377,57 Pkt 21:20:01 S&P 500 +1,30 % 7.722,60 Pkt 21:20:01 Nasdaq +2,01 % 26.477,81 Pkt 21:29:44 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold +0,86 % 4.073,30 USD 21:19:48 Silber +0,72 % 54,50 USD 21:19:38 Brent -5,34 % 109,62 USD 21:19:02 WTI -1,72 % 100,01 USD 21:19:49 Bitcoin +0,73 % 80.588,42 USD 21:29:50 EUR/USD -0,76 % 1,11330 USD 21:29:42 EUR/GBP -0,27 % 0,83620 GBP 21:29:50 EUR/CHF -0,14 % 0,92280 CHF 21:29:51 EUR/JPY -0,07 % 175,786 JPY 21:29:50

Körpereigenes Altern: Studie entdeckt zwei entscheidende Altersphasen

Gesundheit

Neue Erkenntnisse zum menschlichen Altern

Ein überraschender Befund rückt unser bisheriges Verständnis vom Altern in ein neues Licht: Laut einer aktuellen Untersuchung an über 25.000 menschlichen Gewebeproben schreitet die Alterung der Organe keineswegs synchron voran. Die Annahme, dass der Körper als Einheit altert, muss damit wohl revidiert werden.

Individuelle Organuhr – ein komplexer Prozess

Die Analysen, die von einem Team um internationale Wissenschaftler durchgeführt wurden, zeigen deutliche Unterschiede beim zeitlichen Verlauf des Alterns einzelner Organe. Manche Gewebearten beginnen bereits in den Dreißigern Anzeichen verstärkter Zellalterung zu zeigen, während andere erst rund um das fünfzigste Lebensjahr auffällige Veränderungen aufweisen. Das belegt: Jede Organkategorie folgt offenbar ihrer eigenen „biologischen Uhr“.

Zentrale Ergebnisse der Studie

Mehrere Faktoren erklären diese differenzierte Entwicklung:

Molekulare Veränderungen, wie etwa bei bestimmten Proteinen oder DNA-Reparaturmechanismen, treten in Leber und Herz oft früher auf als beispielsweise im Gehirn.

Umwelteinflüsse und Lebensstil, etwa Ernährung oder Bewegung, wirken sich auf die Geschwindigkeit des Alterns unterschiedlicher Gewebe unterschiedlich aus.

Genetische Dispositionen bestimmen mit, wann und wie stark ein Organ typische Altersmerkmale entwickelt.

Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass eine pauschale Aussage zum biologischen Alter eines Menschen immer nur bedingt zutreffend ist. Vielmehr müsste künftig die individuelle „Organuhr“ stärker berücksichtigt werden – auch bei medizinischen Vorsorgeuntersuchungen und Behandlungsstrategien.

Bedeutung für Prävention und Medizin

Diese Entdeckung hat weitreichende Implikationen für die moderne Medizin: Eine gezieltere Diagnostik könnte künftig organ- oder gewebespezifische Maßnahmen ermöglichen. Denkbar wäre es etwa, Präventionsprogramme je nach Alterungsstand einzelner Organe anzupassen. Insgesamt verdeutlicht die Studie eindrucksvoll: Der menschliche Körper ist kein gleichmäßig alterndes System – vielmehr altern unsere Organe in einem bemerkenswert individuellen Rhythmus.

Lies die Quelle

Auch zu lesen

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren