DAX +1,78 % 26.067,49 Pkt 16:56:39 MDAX +1,10 % 32.570,67 Pkt 16:56:39 Euro Stoxx 50 +1,23 % 6.436,18 Pkt 16:56:30 Dow Jones +1,55 % 53.016,51 Pkt 17:11:38 S&P 500 +1,82 % 7.573,27 Pkt 17:11:39 Nasdaq +2,71 % 25.802,32 Pkt 17:11:32 Nikkei -0,94 % 63.754,90 Pkt 08:45:03 Gold -0,40 % 4.090,70 USD 17:01:28 Silber -0,47 % 57,52 USD 17:01:37 Brent -4,56 % 83,92 USD 17:01:37 WTI -5,76 % 79,79 USD 17:01:39 Bitcoin +0,55 % 63.830,92 USD 17:11:38 EUR/USD -0,15 % 1,15070 USD 17:10:58 EUR/GBP +0,08 % 0,85670 GBP 17:11:39 EUR/CHF +0,47 % 0,93310 CHF 17:11:39 EUR/JPY -2,31 % 180,316 JPY 17:11:40

Kottbusser Tor: Polizei startet KI

Technologie

Konkret wird das neue System demnach zunächst am Kottbusser Tor und später an der Warschauer Straße eingesetzt; beide Bereiche gelten als Kriminalitätsschwerpunkte. Verläuft die Pilotphase erfolgreich, soll der KI-Einsatz schrittweise auf weitere stark kriminalitätsbelastete Bereiche ausgeweitet werden. Ziel ist eine sogenannte Verhaltens- und Situationserkennung. Die KI soll also anhand der Kamerabilder auffällige Verhaltensmuster von Menschen erkennen und entsprechend Alarm schlagen. Keine Gesichter, sondern Strichmännchen erkennbar Innensenatorin Iris Spranger unterstrich, dass es bei dem System nicht um Überwachung oder biometrische Identifizierung gehe. »Das Gesicht wird nicht erkennbar sein. Es geht um die Bewegungsabläufe«, erläuterte die SPD-Politikerin. »Wenn jemand zusammengeschlagen wird, sind das ja keine normalen Bewegungsabläufe. Und die KI kann das identifizieren.« Auf dem Bildschirm sehen die Einsatzkräfte nach Angaben Sprangers nur Strichmännchen und deren Bewegungen. Einsatzkräfte entscheiden dann, ob etwas ungewöhnlich ist, die KI soll ihnen eine schnellere Lagebewertung ermöglichen. »Die KI weist darauf hin, dass etwas ungewöhnlich sein könnte. Was dann zu tun ist, entscheidet aber ein Mensch«, so Spranger. Demnächst soll das KI-System auch beim Schutz von Gebäuden und Einrichtungen zum Einsatz kommen, konkret zunächst am Roten Rathaus und am Dienstsitz der Innenverwaltung in der Klosterstraße. Hier soll nach einer Ausschreibung bis Ende September feststehen, welcher Anbieter den Zuschlag erhält. Der Beginn des Testlaufs ist laut Innenverwaltung für Dezember geplant, er soll etwa ein Jahr dauern. Rechtliche Grundlage für den KI-Einsatz ist das im Dezember 2025 geänderte Allgemeine Sicherheits- und Ordnungsgesetz (ASOG). Im März war das Vorhaben im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses diskutiert worden. Damals stand im Raum, auch das Abgeordnetenhaus mittels KI zu schützen. Das ist nach Protesten von Abgeordneten inzwischen vom Tisch.

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