Kräftiger Nachschlag: Freiburg verlangt für Johan Manzambi nach starken WM-Auftritten angeblich noch mehr Geld
Der SC Freiburg verlangt für sein Megatalent Johan Manzambi nach dessen starken WM-Spielen für die Schweiz nun angeblich 70 Millionen Euro. Das berichtet Sky. Zuvor war in englischen Medien eine Ablösesumme in Höhe von 55 Millionen Euro gehandelt worden, doch angeblich hat der Sport-Club seine Preisvorstellung inzwischen nach oben korrigiert. Denn Manzambi gehört zu den Entdeckungen der WM und steuerte in den drei Gruppenspielen der Schweizer bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada bislang vier Scorerpunkte bei: Beim 4:1 gegen Bosnien traf er doppelt und beim 2:1 gegen Kanada lieferte er ein Tor und eine Vorlage. Im Sechzehntelfinale trifft das Team von Trainer Murat Yakin auf Algerien. Als Top-Kandidat bei Manzambi wird aktuell Newcastle United gehandelt. Die Magpies haben ihren Flügelspieler Anthony Gordon für 80 Millionen Euro an den FC Barcelona abgegeben und stehen angeblich auch kurz davor, Sandro Tonali für mehr als 100 Millionen Euro an Tottenham Hotspur zu verkaufen. Sollte auch dieser Deal perfekt gemacht werden, hätte Newcastle trotz der zu erfüllenden Anforderungen des Financial Fair Play das nötige Geld, um einen Transfer in der Manzambi-Größenordnung in diesem Sommer durchzuführen. Ob die Breisgauer allerdings überhaupt bereit sind, den 20-Jährigen aktuell abzugeben, ist noch unklar. Johan Manzambi wechselte vor dreieinhalb Jahren aus der Jugend von Servette Genf zum SC Freiburg. Dort kam er zunächst in der U19 und der zweiten Mannschaft zum Einsatz, bevor ihm der Sprung zu den Profis gelang. Seit 2024 gehört er zum Bundesliga-Kader. Sein Debüt im Schweizer Nationalteam feierte er im Juni 2025. Aktuell steht er bei sechs Toren und zwei Assists in 15 Länderspielen.