DAX +1,75 % 26.039,68 Pkt 18:00:00 MDAX +0,99 % 30.798,65 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,64 % 6.207,07 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 52.342,56 Pkt 21:33:51 S&P 500 -0,03 % 7.720,39 Pkt 21:32:46 Nasdaq -1,11 % 26.184,73 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,10 % 64.659,47 Pkt 07:45:03 Gold -0,53 % 4.030,00 USD 23:23:57 Silber -2,46 % 52,14 USD 23:23:57 Brent -3,27 % 111,55 USD 23:19:43 WTI +0,07 % 102,85 USD 23:23:22 Bitcoin -2,98 % 78.846,64 USD 23:33:51 EUR/USD +0,52 % 1,11880 USD 23:33:43 EUR/GBP -0,06 % 0,83560 GBP 23:34:00 EUR/CHF -0,18 % 0,92060 CHF 23:34:01 EUR/JPY +0,33 % 176,365 JPY 23:34:00

Krankenversicherung: Höhere Beiträge für Gutverdiener - Bis zu 1220 Euro mehr pro Jahr

Nation

Berlin. Gutverdiener müssen sich 2027 auf deutlich höhere Sozialabgaben von etwa 102 Euro mehr im Monat einstellen. Dies geht aus einem Verordnungsentwurf des Bundesarbeitsministeriums zu den Rechengrößen in der Sozialversicherung hervor. Das Handelsblatt hatte bereits Anfang September über entsprechende Pläne berichtet.

Nach geltender Rechtslage würde diese Anhebung auch für die Pflegeversicherung gelten. In der Renten- und Arbeitslosenversicherung steigt sie von 8450 auf 8850 Euro. Dabei sind aber mögliche weitere Änderungen durch das geplante Pflegeneuordnungsgesetz noch nicht berücksichtigt. Dadurch könnte die Zusatzbelastung 2027 noch höher ausfallen.

Für einen gesetzlich versicherten Arbeitnehmer, der auch 2027 über den neuen Grenzen verdient, bedeutet der Entwurf zu den Rechengrößen bei unveränderten Beitragssätzen fast 102 Euro mehr Sozialbeiträge im Monat oder gut 1220 Euro im Jahr. Unterstellt ist dabei ein Zusatzbeitrag der Krankenkassen von 2,9 Prozent. Die Arbeitgeber werden im Regelfall in gleicher Höhe zusätzlich belastet. Für Kinderlose fällt die Arbeitnehmerbelastung wegen eines Zuschlags zur Pflegeversicherung etwas höher aus.

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