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Krefeld Pinguine verlieren zum DEL-Start

Sport

Schon knapp zwei Stunden vor dem ersten Bully merkte man den Fans die Vorfreude über das erste Spiel der Comeback-Saison in der DEL an. „Es wird sicherlich sehr emotional, wenn die Mannschaft auf das Eis kommt. Wir freuen uns unglaublich auf das erste Spiel gegen Bremerhaven. Das haben wir uns durch eine überragende Saison in der DEL 2 verdient. Der KEV ist wieder da“, sagte Marvin Hauptmann, der mit seiner ganzen Familie in der Arena zu Gast war.

Als die Mannschaft 40 Minuten vor dem ersten Bully das Eis betrat, kannte die Euphorie keine Grenzen. Standing Ovations und minutenlanger Applaus von den Rängen. „Wir sind gekommen, um zu bleiben“, sagte Stadionsprecher Kristian Peters-Lach, bevor der KEV rauskam. Die Gäste aus Bremerhaven wurden von rund 300 Fans in die Yayla-Arena begleitet. Zum Warmup kamen sie in leuchtenden pinken Jerseys aufs Eis.

Die Pinguine kamen mit viel Tempo aus der Kabine und wollten die Euphorie der Halle mitnehmen. Roope Mäkitalo hatte die erste Schusschance, ehe die Krefelder das erste Powerplay in der Saison bekamen. Dieses dauerte aber nur wenige Sekunde, da Marcel Müller eine Strafzeit bekam und es mit Vier-gegen-Vier weiterging. Krefeld war in den ersten zehn Minuten die tonangebende Mannschaft, der Treffer wollte aber noch nicht fallen. Auch eine zweite Überzahl blieb trotz guter Möglichkeiten ungenutzt. In der elften Minute bekamen die Gäste ein Powerplay, auch dieses blieb aber ohne Treffer. Abt hatte in der 14. Minute die beste Chance des Spiels, als er aus kurzer Distanz hauchzart am Tor vorschoss. Mit 0:0 ging es in die erste Pause.

Im zweiten Drittel hatten die Krefelder durch einen Zwei-auf-Eins-Konter von Santos und Suess die erste Topchance des Drittels, der Schuss ging aber knapp drüber. Auf der anderen Seite machten es die Pinguins besser. Christian Wejse gelang das 1:0. Die Pinguine hatten den Gegentreffer noch nicht verdaut, da klingelte es erneut. In der 23. Minute war es Miha Verlic, der aus kurzer Distanz ins Kreuzeck schoss. Die Pinguine mussten sich ein bisschen schütteln, kamen in der 26. Minute aber durch DEL-2-Play-off-MVP Max Newton auf 1:2 heran. Die Pinguine waren nun voll drin im Spiel. Newton verfehlte in der 29. Minute nur knapp den Ausgleich. Gogulla verfehlte in der 35. Minute den Ausgleich, weil er noch mal einen Querpass spielen wollte, Bremerhaven war dazwischen und konterte zum 3:1.

Die Pinguine versuchten im Schlussdrittel den Rückstand zu verkürzen. Marcel Müller und Luca Hauf hatten auch beste Chancen zum Anschlusstreffer, die Gäste konnten die Führung aber ins Ziel bringen. Mehrfach spielten die Krefelder die Angriffe zu kompliziert zu Ende. Zwölf Minuten vor Ende kassierte Mathew Santos auch noch eine Fünf-Plus-Spieldauer-Strafe wegen eines Kniechecks. Am Sonntag spielen die Krefelder um 16.30 Uhr bei den Straubing Tigers.

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