Krieg gegen die Ukraine
Von der Leyen schrieb auf X, die Attacken mit mindestens 17 Toten seien "schreckliche Gräueltaten". Russland müsse für die Zerstörung zahlen. Zugleich sicherte sie der Ukraine ihre Unterstützung zu. Der ukrainische Präsident Selenskyj forderte erneut Abwehrraketen. Sein Land erhalte derzeit nur noch ein Drittel so viele Flugabwehrraketen wie im vergangenen Jahr, erklärte Selenskyj. Die Luftwaffe konnte nach eigenen Angaben keine der 28 russischen Raketen abfangen. In Kiew war bei den Angriffen unter anderem ein 20-stöckiges Wohnhaus getroffen worden. Zudem wurden den Angaben zufolge mehrere Bürogebäude und Lagerhäuser beschädigt. Die russische Armee teilte zudem mit, drei Frachtschiffe nahe der ukrainischen Hafenstadt Odessa attackiert zu haben, die beschädigt worden seien. Auf russischer Seite wurde bei einem ukrainischen Drohnenangriff erneut ein Lagerhaus des Online-Händlers "Wildberries" getroffen. Das Gebäude in der Region von Tula stehe nach einem Drohnenangriff in Flammen, teilte der dortige Gouverneur mit. Auch zwei weitere Industriegebäude seien beschädigt worden. Die Ukraine wirft "Wildberries" vor, die russische Armee zu unterstützen. Wer "Wildberries" ist und warum die Ukraine immer wieder Gebäude des Unternehmens angreift, erklären wir hier. Diese Nachricht wurde am 05.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.