DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,05 % 64.280,71 USD 08:19:27 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Krieg gegen die Ukraine: Mehrere Tote nach russischen Angriffen

Welt

Bundesaußenminister Johann Wadephul ist trotz der anhaltenden russischen Angriffe auf die Ukraine überzeugt, dass jetzt ein guter Zeitpunkt für Verhandlungen in dem Konflikt sei. "Wir sollten jetzt einen sehr ernsthaften Versuch unternehmen", sagte er dem Tagesspiegel. Die jüngsten Angriffe Russlands und des Iran zeitlich rund um den NATO-Gipfel seien sicher kein Zufall gewesen, sondern hätten eine vermeintliche Stärke demonstrieren sollen, sagt Wadephul. Die auf dem auf dem Gipfel beschlossenen Finanzzusagen seien jedoch eine klare Botschaft an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, dass die Ukraine den längeren Atem habe und Russland nun verhandeln müsse. Kiew erneut unter Beschuss Erst in der Nacht war die Ukraine erneut an mehreren Orten unter russischen Raketenbeschuss geraten. Dabei gab es mindestens sechs Tote und zahlreiche Verletzte. Bei Angriffen auf die Hauptstadt Kiew wurden nach offiziellen Angaben mindestens elf Menschen verletzt. Unter den Verletzten sei ein Kind, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Onlinedienst X mit. Noch vor dem ersten Sirenenalarm sei "zivile Infrastruktur" getroffen worden, darunter Wohnhäuser und Bürogebäude. Russland habe in der Nacht zwölf Raketen, darunter sechs ballistische Raketen, sowie 121 Drohnen gegen die Ukraine eingesetzt, so Selenskyj. Die meisten Drohnen und einige der Raketen seien abgeschossen worden, doch die ballistischen Raketen hätten ihre Ziele erreicht. Mindestens vier Tote in Sumy Mindestens vier Menschen wurden durch den Abwurf von russischen Gleitbomben auf die nordostukrainische Stadt Sumy getötet. "Darunter ist auch ein Mädchen", sagte der Bürgermeister von Sumy, Artem Kobsar, in einem auf seinem Telegramkanal geteilten Video. Der Chef der Militärverwaltung von Sumy, Oleh Hryhorow, teilte mit, dass mindestens 17 Menschen verletzt wurden. Eine Bushaltestelle sei getroffen worden, schrieb er. Die örtlichen Behörden warnten vor weiteren Angriffen. In Odessa im Süden des Landes sind nach ukrainischen Angaben mindestens zwei Menschen bei Angriffen getötet und 12 weitere verletzt worden. Dort sei eine russische Rakete in einem Gebäude eingeschlagen, teilte der Chef der Regionalverwaltung, Oleh Kiper, mit. Ukraine greift Schiffe im Asowschen Meer an Das russische Verteidigungsministerium erklärte, Ziel der russischen Angriffe seien Drohnenproduktionsstätten in Kiew sowie die Häfen von Ismajil und Tschornomorsk in der Region Odessa gewesen. Die Ukraine wiederum griff nach eigenen Angaben im Asowschen Meer mehr als zwei Dutzend russische Tanker und andere Schiffe an. 21 Tanker, die zum Transport von Öl und Erdölprodukten eingesetzt wurden, seien beschädigt worden, dazu vier Schlepper, zwei Frachtschiffe und ein Baggerschiff, teilte der ukrainische Generalstab mit. Russland meldete Angriffe auf vier Schiffe, bei denen eine Person getötet worden sei. Angriffe rund um NATO-Gipfel "kein Zufall" Außenminister Wadephul zufolge hat die Gewalt sowohl im Krieg gegen die Ukraine als auch im Iran-Krieg zuletzt sichtbar zugenommen. Doch das muss Verhandlungen nach seiner Einschätzung nicht ausschließen. Im Gegenteil: Der Außenminister vermutet ein "militärisches Phänomen" - nämlich das "letzte Aufbäumen, bevor man in Verhandlungen geht." Weder der Ukraine-Krieg noch der Iran-Krieg würden "auf dem Schlachtfeld entschieden", erklärte der Minister.

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