DAX +0,15 % 25.410,84 Pkt 18:00:00 MDAX +0,67 % 30.287,68 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.116,23 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,00 % 52.337,04 Pkt 20:52:33 S&P 500 +0,18 % 7.676,85 Pkt 20:52:34 Nasdaq +0,67 % 26.181,99 Pkt 20:52:32 Nikkei -0,80 % 62.189,65 Pkt 07:45:03 Gold +0,44 % 4.025,40 USD 20:42:32 Silber -0,04 % 53,93 USD 20:42:32 Brent -0,74 % 110,87 USD 20:42:30 WTI -1,30 % 101,93 USD 20:42:25 Bitcoin -0,23 % 79.839,97 USD 20:52:32 EUR/USD -0,33 % 1,11840 USD 20:51:45 EUR/GBP +0,06 % 0,83760 GBP 20:52:34 EUR/CHF +0,55 % 0,92510 CHF 20:52:33 EUR/JPY +0,27 % 176,066 JPY 20:52:34

Krieg gegen die Ukraine Starlink funktioniert wieder stabil

Allgemein

Die Ukraine verfügt nach Angaben der Regierung in Kiew wieder über eine "stabile Verbindung" zu dem vom US-Unternehmen SpaceX bereitgestellten Satelliten-Internetdienst Starlink, der im Krieg gegen Russland von entscheidender Bedeutung ist und zuletzt mutmaßlich gedrosselt wurde.

Die Wiederherstellung der Verbindung sei "vor allem wichtig für unsere Front, für unsere Soldaten, für den Einsatz von Drohnen, für Logistik und für Kommunikation", erklärte der ukrainische Verteidigungsminister Jewhenij Chmara. "Die Verbindung ist stabil", fügte er hinzu.

Präsident Wolodymyr Selenskyj dankte US-Kongressabgeordneten, Senatoren, Medien und dem Außenministerium sowie dem US-Präsidenten Donald Trump für die Wiederherstellung des Dienstes. "Jetzt ist die Geschwindigkeit so, wie wir sie brauchen", sagte er in einer Videobotschaft. "Das ist entscheidend für unsere Frontlogistik und für den Schutz der Ukraine vor Raketenangriffen."

Unklare Rolle Musks bei Drosselung

Die Führung in Kiew hatte zuvor über Tage eine Drosselung von Starlink und der dazugehörigen Variante Starshield beklagt. Das Wall Street Journal berichtete, SpaceX-Chef Elon Musk habe die Einschränkung von Starshield für die Ukraine angeordnet. Dieser hatte das US-Militär und Präsident Trump verantwortlich gemacht. Trump hatte dies zurückgewiesen und bei Musk interveniert, damit dieser den vollen Zugang wiederherstellt.

Selenskyj forderte zugleich die Lieferung zugesagter Flugabwehrraketen. "Es gibt Lieferpakete, auf die wir noch immer warten", sagte er. "Dabei handelt es sich sowohl um Pakete aus den USA als auch von unseren europäischen Partnern. Lieferpakete, für die bereits politische Entscheidungen getroffen wurden." Die Ukraine braucht nach eigenen Angaben vor allem Flugabwehrraketen für die "Patriot"-Systeme, um sich vor den russischen Angriffen mit ballistischen Raketen zu schützen.

Ukraine greift russische Industrieanlagen an

Die ukrainischen Streitkräfte griffen in der Nacht eine petrochemische Anlage in der russischen Stadt Toljatti an. Der Angriff habe eine Explosion und ein Feuer ausgelöst, teilt der ukrainische Generalstab auf Telegram mit.

In Toljatti sitzen der russische Autobauer Awtowas mit seiner Marke Lada und der Ammoniak-Hersteller Togliattiazot. Zudem bestätigte der ukrainische Generalstab einen Angriff auf das Werk von Proton-Electrotex in der Stadt Orjol, einem Hersteller von optoelektronischer Ausrüstung.

Nach Angaben des Gouverneurs der russischen Region, Andrej Klytschkow, kamen bei dem ukrainischen Raketenangriff auf eine Anlage in Orel drei Menschen ums Leben.

Versorgungsprobleme auf der Krim

Auf der von Russland besetzten Krim gab es nach einem ukrainischen Angriff den russischen Behörden zufolge Strom- und Wasserausfälle. Es seien Einschränkungen bei der Versorgung mit beidem verhängt worden, erklärte der von Moskau eingesetzte Chef der Halbinsel, Sergej Aksjonow, auf Telegram.

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