Krieg in der Ukraine: 151. Brigade zerstört nach langer Drohnenjagd erneut russische Giatsint-K
Ukrainische Drohnen haben im Gebiet um Kupjansk ein seltenes russisches Artilleriesystem zerstört. Die 151. Mechanisierte Brigade veröffentlichte Aufnahmen des Angriffs, die den Einsatz der Drohnen gegen die fahrende Haubitze zeigen. Nach Angaben des ukrainischen Militärportals „Militarnyi“ handelt es sich um den zweiten bestätigten Verlust einer russischen 2S44 Giatsint-K seit Beginn des Krieges. Die Besatzung versuchte offenbar, das Fahrzeug durch schnelle Bewegungen und einen Standortwechsel vor einer Entdeckung zu schützen. Seltene Waffe der russischen Artillerie Die 2S44 Giatsint-K zählt zu den modernsten Artilleriesystemen Russlands. Die selbstfahrende Haubitze wurde entwickelt, um schwere Feuerkraft mit hoher Beweglichkeit zu verbinden. Das Geschütz kann Ziele in einer Entfernung von mehr als 30 Kilometern bekämpfen und nach dem Abschuss schnell den Standort wechseln. Genau diese Fähigkeit soll die Waffe vor ukrainischen Gegenangriffen schützen. Doch der Einsatz von Drohnen macht auch mobile Artilleriesysteme zunehmend verwundbar. Verlust für Russlands moderne Artillerie Der Verlust wiegt für Russland besonders schwer, weil die Giatsint-K bislang nur in geringer Zahl vorhanden ist. Das Artilleriesystem wurde erst Ende 2024 öffentlich vorgestellt und befindet sich nach bisherigen Erkenntnissen noch nicht in größerer Stückzahl im Einsatz.