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Krieg in Nahost: Huthi-Milizen stoppen saudischen Ölfrachter im Roten Meer

Welt

Newsblog zum Krieg in Nahost Tanker im Tor der Tränen getroffen – mehrere Tote Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Ein saudischer Ölfrachter wird durch eine Rakete im Roten Meer gestoppt. Das iranische Regime verstärkt die oberste Militärführung. Alle Entwicklungen im Newsblog. Dienstag, 11. August Huthi-Rakete trifft saudischen Tanker an der Einfahrt zum Tor der Tränen Die mit dem Iran verbundenen Huthi Milizen im Jemen haben einen saudischen Tanker in der Meerenge von Bab al-Mandab mit Raketenbeschuss getroffen. Nach Angaben der jemenitischen Küstenwache und dem regierungstreuen Militär kamen dabei drei Seeleute ums Leben. Wegen der Blockade der Straße von Hormus weicht Saudi-Arabien bei der Ausfuhr seiner Ölexporte auf das Rote Meer. Doch erfolgen dort regelmäßig Raketenangriffe durch die Huthi. Nach Angaben der Energieplattform Windward gingen die saudischen Ölexporte seit Ausbruch des Kriegs am Golf um rund zwei Drittel zurück. Trump: Haben in gesamter Straße von Hormus Minen geräumt Donald Trump zufolge sind in der gesamten Straße von Hormus Minen geräumt worden. Das sagte der Republikaner im Weißen Haus vor Journalisten und betonte, dass die Meerenge für die Schifffahrt offen sei. Die USA kontrollierten die für den Öltransport wichtige Seestraße "zu 100 Prozent". Gelegentlich würde der Iran eine Mine ablegen, man finde diese Minen aber. Die Kriegsparteien ringen schon länger um die vollständige Wiedereröffnung der Straße. Der Nationale Sicherheitsrat des Irans knüpfte dies iranischen Medienberichten zufolge an Zugeständnisse der USA und ihrer Verbündeten. Der Iran beabsichtigt nach Angaben des Außenministeriums in Teheran zudem, von Handelsschiffen Gebühren für eine Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu erheben. Am Wochenende hatte Trumps Vize JD Vance gesagt, dass die Iraner zu Beginn des Kriegs eine große Anzahl an Minen verlegt hätten. Aktuell arbeite man daran, wie man einen Mechanismus für eine sichere Schifffahrt dort einrichten könne. Vance zufolge schließt das sowohl eine Minenräumung als auch Zusagen des Irans ein, keine Handelsschiffe anzugreifen USA verlängern Ausnahme für Schiffstransport von Rohstoffen Die US-Regierung hat eine Ausnahmeregelung für die Schifffahrt in Teilen um 90 Tage verlängert, um damit die Versorgung von wichtigen Ressourcen wie Benzin, Diesel und Sojaöl sicherzustellen. Wichtigen Industriezweigen und dem Militär solle damit geholfen werden, teilte das Weiße Haus mit. Ein hochrangiger Regierungsbeamter fügte hinzu, dass die Aussetzung des sogenannten Jones Acts am 17. August in Kraft treten werde. Mitte März hatte die Regierung das Gesetz zunächst für 60 Tage ausgesetzt, das den Schiffsverkehr zwischen US-Häfen einschränkt: Demnach durften Schiffe mit Güterlieferungen von den Vereinigten Staaten aus nur dann einen anderen US-Hafen anlaufen, wenn sie unter US-Flagge fahren. Ausländischen Schiffen war das bisher nicht oder nur eingeschränkt möglich. Die jetzige Verlängerung gilt US-Regierungskreisen zufolge ausschließlich für Schiffe, die Güter wie Benzin, Diesel, Rohöl, Heizöl, Flüssigerdgas, Sojaöl und Düngemittel transportieren. Zusätzlich gibt es die Änderung, dass das US-Verteidigungsministerium entscheidet, für welche Schiffe die Ausnahmeregelung gilt. Das Gesetz wurde 1920 verabschiedet, um US-amerikanische Reedereien und Seehandelsunternehmen zu schützen. Kritikern zufolge verteuert es aber den Transport von Gütern und treibt damit die Verbraucherpreise, weil für einen Öltransport von einem US-Hafen an den anderen weniger Schiffe infrage kommen. Montag, 10. August Oman: Ölteppich nach Tanker-Havarie breitet sich aus Der Ölteppich eines vor der Küste Omans havarierten Tankers hat sich ausgebreitet und bedeckt nach Angaben der omanischen Umweltbehörde inzwischen eine Fläche von fast 400 Quadratkilometern. Die "Caroline Bezengi" sei in der Nähe eines Naturschutzgebietes bei den Hallanijat-Inseln auf Grund gelaufen, teilt die Behörde weiter mit. Das Schiff hat knapp eine Million Barrel russisches Öl für den asiatischen Markt geladen. Es war Anfang Juni nach einer mutmaßlichen Explosion an Bord vor der Küste des Jemen in Seenot geraten. Der Tanker gehört zur sogenannten Schattenflotte, mit der Russland westliche Sanktionen umgeht, und ist selbst mit Strafmaßnahmen der EU und weiterer Staaten belegt. Teheran benennt neue oberste Militärführung Kurz nach der Ernennung eines neuen obersten Sicherheitsberaters werden im Iran sechs militärische Führungspersonen neu bestimmt. Die Dekrete zu den Neubesetzungen wurden am Abend (Ortszeit) auf einem Telegram-Kanal veröffentlicht, der Nachrichten des obersten iranischen Führers Modschtaba Chamenei transportiert. Iranische Medien berichteten gleichlautend und zeigten Bilder einer Zeremonie, bei der Chamenei jedoch nicht zu sehen ist. Zwei Persönlichkeiten stechen hierbei hervor: So wird Ahmad Wahidi in den Rang eines Generals befördert und als Oberbefehlshaber der mächtigen Revolutionsgarden (IRGC) formal festgelegt. Er führte die Rolle bereits seit der Tötung seines Vorgängers aus. Zudem wird mit Hossein Taeb ein langjähriger Geheimdienstler zum neuen Chef der paramilitärischen Basidsch-Milizen. Daneben wurden die Brigadegeneräle Ali Abdollahi als Stabschef der Streitkräfte und Ali Asmai als Kommandeur der Seestreitkräfte der Revolutionsgarden ernannt. Zwei weitere Ernennungen betreffen Stellvertreter.

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